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Düsseldorfer HC startet gut in den Hallenhockey-Europapokal

Düsseldorfer Hockeyclub : Europapokal zur Frustbewältigung

Nach dem verlorenen Finale um die Deutsche Meisterschaft greifen die Hockey-Damen des Düsseldorfer HC nun nach Europas Krone. Der Auftakt bei der Endrunde in Den Haag lief vielversprechend.

Die Enttäuschung war groß am vergangenen Wochenende: 2:0 hatten die Damen des Düsseldorfer Hockeyclubs im Finale um die Deutsche Hallenmeisterschaft gegen den Club an der Alster geführt, am Ende aber noch mit 3:4 verloren. Zum Glück blieb nicht allzu viel Zeit zum Trauern. Nur eine Woche nach der Endrunde um den nationalen Titel in Stuttgart ist das Erfolgsteam aus Oberkassel schon wieder unterwegs. In Den Haag steigt seit diesem Freitag der Europapokal, für den sich der DHC als Deutscher Hallenhockey-Meister von 2019 qualifiziert hatte.

Das Turnier in den Niederlanden ist nicht der erste Europapokal-Auftritt für das Team vom Seestern. 2016 hatte es den Pokal sogar gewonnen, und nichts weniger ist auch jetzt das Ziel. Zwar ist der Weg dahin noch weit, denn fast alle Gegner haben einen großen Teil der Hallen-Nationalmannschaft ihres jeweiligen Landes im Kader. Trotzdem lief der Start ganz nach dem Geschmack von DHC-Trainer Nico Sussenburger.

Zwei Siege zum Auftakt

Zum Auftakt gab es am Freitagmorgen einen 2:1-Sieg über den SV Arminen aus Wien, Greta Gerke und Sara Strauß erzielten die Tore für die Düsseldorferinnen, die danach auf den russischen Meister Dinamo Elektrostal trafen. Und auch der konnte den DHC nicht aufhalten. Zur Pause stand es nach Treffern von Emma Hessler, Sara Strauß und Greta Gerke 3:1, nach dem Wechsel machten erneut Strauß, Lilly Stoffelsma und Sabine Markert dann alles klar. So hieß es am Ende 6:3, das Halbfinalticket ist bereits gebucht.

Am Samstagmorgen um 10.15 Uhr geht es gegen den weißrussischen Meister Dinamo Minsk um den Gruppensieg. Abends (19 Uhr und 20.30 Uhr) steigen die Halbfinals. Sollte der DHC die überstehen, spielt er am Sonntagmittag (13.45 Uhr) im Finale um Europas Krone. Und kann es besser machen als vor einer Woche in Stuttgart.