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2. Hallen-Bundesliga: DSD ist Außenseiter im Derby gegen DSC

2. Hallen-Bundesliga : DSD ist Außenseiter im Derby gegen DSC

In der 2. Hallen-Bundesliga geht es für den Gastgeber nur noch gegen den Abstieg.

Düsseldorf. Sonntag um 17 Uhr findet im Gymnasium an der Rückertstraße das diesjährige Gerresheimer Stadtteil-Derby der Düsseldorfer Hallenhockey-Zweitligisten DSD und DSC 99 statt. Der gastgebende DSD muss gegen den Lokalrivalen dringend punkten, damit nicht frühzeitig der Abstieg aus der Bundesliga besiegelt ist. Die Mannschaft von Tobias Bergmann konnte in dieser Saison noch keinen einzigen Sieg für sich verbuchen und ist somit als Tabellenletzter trotz des Heimrechts auch gegen den Gegner von der Diepenstraße der klare Außenseiter.

Der DSC findet sich nämlich nach dem überraschenden Auswärtssieg beim starkenTeam von Blau-Weiß Köln auf dem komfortablen vierten Tabellenplatz wieder. „Gerade weil der DSD mit dem Rücken zur Wand steht, rechnen wir mit einer gut aufgestellten und top motivierten Mannschaft“, sagte DSC-Trainer Florian Spelz, der die Partie trotz der klaren Favoritenrolle nicht auf die leichte Schulter nehmen will.

Obwohl sich seine Mannschaft gegen die favorisierten Kölner am vergangenen Wochenende am Ende durchsetzte sah Spelz Verbesserungsbedarf: „Wir haben am vergangenen Wochenende zu viele Chancen liegen gelassen und somit die Partie unnötig spannend gemacht. Wir brauchen im Vergleich zum letzten Spiel eine deutliche Leistungssteigerung und erwarten dann ein gewohnt packendes und attraktives Derby.“

Allerdings müssen Spelz und seine Mannschaft auf Toptorjäger Benjamin Wolfertz verzichten, der sich einen Mittelhandbruch zuzog. Leistungsträger Wolfertz war erst Ende letzten Jahres nach einer langwierigen Fußverletzung zu seiner Mannschaft zurückgekehrt und fällt nun wieder für unbestimmte Zeit verletzungsbedingt aus. „Damit fehlt uns ein Spieler, der kaum zu ersetzen sein wird“, ärgerte sich Spelz über dessen Misere. Auch auf Routinier Jan Wochner muss der DSC aus beruflichen Gründen noch einmal verzichten.