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Düsseldorf: DSC-Torjäger Terada ist von Monheim nicht zu stoppen

Düsseldorf : DSC-Torjäger Terada ist von Monheim nicht zu stoppen

Japaner schnürt Dreierpack beim 3:2-Sieg im Spitzenspiel. Saufhaus-Elf liegt sieben Punkte vor dem Dritten.

Düsseldorf. Damit hatten Spieler und Verantwortliche des 1. FC Monheim offenbar nicht gerechnet. Bei herrlichem Frühlingswetter fegte im Spitzenspiel der Fußball-Landesliga am Samstagnachmittag ein japanischer Wirbelsturm über sie hinweg. Shun Terada machte seinem Ruf als „Tormaschine“ wieder alle Ehre und schoss den DSC 99 beim 3:2 (1:0)-Heimerfolg mit seinen drei Treffern ein großes Stück näher in Richtung Oberliga-Aufstieg.

„Insgesamt gesehen war das ein verdienter Sieg. Bis auf wenige Momente haben wir die Monheimer Offensive sehr gut unter Kontrolle gehabt“, sagte DSC-Trainer Sebastian Saufhaus. Zu den „wenigen Momenten“ zählte ganz sicher die Anfangsphase, als der Gast aus Monheim vor 300 Zuschauern zwei gute Chancen liegenließ. Danach fing sich der DSC und setzte Mitte des ersten Abschnitts erstmals seine schärfste Waffe ein. Roman Nahimi schickte Terada gedankenschnell mit einem Steilpass durch die Mitte auf die Reise, und der japanische Athlet hängte seinen bemitleidenswerten Gegenspieler Alexander Karachristos mit einem fulminanten Antritt ab und ließ Pascal Oehme im Tor beim 1:0 keine Chance (21.).

Nach Teradas zweitem Streich kurz nach der Pause (2:0/53.) plätscherte das Geschehen zunächst vor sich hin. Der DSC verpasste die Chance auf das 3:0 und baute den Gegner plötzlich wieder auf. Monheim genügten zwei Minuten, um den Rückstand zu egalisieren. Der ehemalige DSC‘er Derman Disbudak verkürzte (70.), ehe „Joker“ Eray Bastas die kurzzeitig im Tiefschlaf befindliche „Club“-Abwehr ein weiteres Mal düpierte. Als völlig „überflüssig“ bezeichnete Saufhaus die Gegentreffer.

Doch der Ärger verflog schnell — dank Shun Terada. Diesmal mit dem Rücken zum Tor angespielt, drehte sich der 23-Jährige auf, ließ einen Gegenspieler stehen und feuerte den Ball mit links jenseits der Strafbaumgrenze flach ins Netz. Es war bereits das 30. Saisontor für den Ausnahmestürmer, der damit hauptverantwortlich ist, dass der DSC bereits sieben Punkte Vorsprung auf Tabellenplatz drei hat.

DSC: Savonis - Tamira, Matic, Nahimi (73. Driouch), Flott - Paul (40. P.Raboth), Steingen Sosa, Rath, M.Ryboth - Oliveira (66. Lobato), Terada

Tore: 1:0, 2:0 (21., 53.) Terada, 2:1 (70.) Disbudak, 2:2 (73.) Bastas, 3:2 (80.) Terada