Volleyball DSC macht den Aufstieg perfekt

Das Team von Pascall Reiß hat jetzt sein Trauma überwunden.

Volleyball: DSC macht den Aufstieg perfekt
Foto: Mullers

Düsseldorf. War das ein Jubel, als der Aufstieg perfekt war. Nach dem unglücklichen Scheitern im vergangenen Jahr haben die Volleyballerinnen des DSC 99 nun bereits vier Spieltage vor Saisonende ihr großes Ziel erreicht. Nach ihrem 3:0 (25:22, 25:19, 25:21)-Sieg über den VC Essen-Borbeck II sind sie nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen und stehen als Aufsteiger in die Oberliga fest. Im vergangenen Jahr war die Mannschaft nur knapp und sehr unglücklich am direkten Wiederaufstieg gescheitert: Sie war nach nur einer Niederlage lediglich Vizemeister geworden und musste in die Aufstiegsrelegation. Dort gewann sie zwar eine Partie, doch eine weitere ging verloren und ließ den Traum vom Aufstieg endgültig platzen. Nun hat die Verbandsliga-Truppe von Trainer Pascall Reiß eine ähnlich starke Runde gespielt wie im vergangenen Jahr und mit dem Aufstieg ihr Trauma abgeschüttelt.

Pascall Reiß, der vor der Saison Reiner Baum als Trainer abgelöst hatte, setzte seine Mannschaft dabei ganz bewusst unter Druck. Schon vor dem ersten Spieltag legte er den ersten Platz als einziges Ziel fest. Und vor der Partie gegen den VC Essen-Borbeck kündigte er die Meisterfeier an. Seine Schützlinge konnten mit dem Druck umgehen, mit 3:1 oder 3:0 gewinnen zu müssen, um den Aufstieg klar zu machen. Zweifel kamen lediglich kurz zu Beginn des zweiten Satzes auf, als der DSC 99 wegen Problemen mit der Annahme plötzlich mit 3:11 zurücklag. Aber die Truppe von Kapitänin Nicole Schwarz drehte den Spieß um und siegte am Ende noch mit sechs Punkten Vorsprung. Nur eine Partie hat die Mannschaft während der Saison verloren und bewiesen, dass sie reif ist für die Oberliga. „Wir haben uns gegenüber den anderen Teams abgehoben, weil unser Kader in der Breite stärke ist als der der Konkurrenten. Wir konnten immer den Spielerinnen aus der zweiten Reihe vertrauen, die immer problemlos eingesprangen, wenn eine Stammspielerin nicht spielen konnte“, sagt der Coach.

Allerdings ist nicht klar, mit welchem Kader der Club in die nächste Saison geht. Der Kern der Mannschaft bleibt zwar zusammen, doch eine Reihe von Akteuren verlässt die Truppe.

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