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DSC 99 und Rather SV freuen sich auf Düsseldorfer Derby

DSC 99 gegen Rather SV : Gut gelaunt ins Landesliga-Derby

Der DSC 99 empfängt am Sonntag den Rather SV — und beide freuen sich drauf. Der MSV bekommt es parallel mit dem offensivstarken SC Kapellen zu tun.

Mit Rückenwind geht der DSC 99 am Sonntagnachmittag in das Derby gegen den Rather SV. Nachdem das Team von Andreas Billetter am vergangenen Wochenende endlich die Abstiegsränge der Fußball-Landesliga verlassen konnte, soll gegen den Nachbarn nun der nächste Schritt aus der Gefahrenzone gemacht werden. „Ich habe mich durch die beiden letzten Siege in Pokal und Liga bestätigt gefühlt. Die Mannschaft hat genug Qualität“, sagt Billetter.

Das sollen seine Schützlinge nun auch gegen den sechstplatzierten RSV unter Beweis stellen und nach Möglichkeit das 2:0 aus dem Hinspiel wiederholen. „Die Liga ist eng beieinander. Vorne sind vielleicht fünf Teams etwas enteilt. Aber dahinter geht es sehr ausgeglichen zu. Wenn wir unsere Stärken wieder so einbringen wie zuletzt, haben wir auch gegen Rath eine Chance“, sagt der A-Lizenzinhaber. Mit dem zuletzt gesperrten Micael Dipumba kehrt zudem eine wichtige Alternative für den Angriff ins Aufgebot zurück.

Auch auf Seiten des Rather SV herrscht Vorfreude: „Solche Derbys machen immer Spaß. Außerdem haben wir ja auch noch eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen“, betont Trainer Andreas Kusel. Damit das gelingt, muss sich sein Team im Vergleich zur Vorwoche aber vor allem in kämpferischer Hinsicht steigern.

MSV muss gegen Kapellen seine Defensive stabilisieren

Luft nach oben gibt es in Anbetracht der jüngten Ergebnisse auch beim MSV Düsseldorf. Unter Neu-Trainer Hassan Nounouh setzte es in der Liga zwei Niederlagen gegen den VSF Amern und den VFB Solingen mit insgesamt neun Gegentoren. Nounouh, einst selbst Verteidiger von gehobener Qualität, muss sich etwas einfallen lassen, um seiner Mannschaft mehr Stabilität zu verleihen. Und das möglichst schnell, denn im SC Kapellen kommt am Sonntag ein größeres Kaliber an die Heidelberger Straße. Mit 53 erzielten Treffern stellt der viertplatzierte SCK die zweitbeste Offensive der Liga — und die Abwehr des MSV mit Sicherheit vor das eine oder andere Problem.