DSC 99 in Straelen ohne echte Chance

DSC 99 in Straelen ohne echte Chance

Die befreit wirkenden Gastgeber gewinnen verdient mit 5:0.

Leider kann man sich die Gegner in der Fußball-Oberliga nicht Woche für Woche aussuchen. Ansonsten hätte sich der DSC 99 wohl gestern Nachmittag nicht den SV Straelen gewünscht. Ausgerechnet wenige Tage nachdem sich der zweitplatzierte SVS wohl auch auf Drängen der Mannschaft von seinem umstrittenen Trainer „Didi“ Schacht getrennt hatte, musste der DSC in Straelen ran. Gegen die auf einmal befreit wirkenden Platzherren, die zuvor drei Mal in Folge nicht über ein Unentschieden hinaus gekommen waren, war der DSC letztlich chancenlos und verlor mit 0:5 (0:2).

„Wir haben die Partie eine halbe Stunde lang offen halten können, bis dann einmal die Strahlender Klasse aufblitzte. Am Ende geht die Niederlage natürlich so in Ordnung. Wir müssen den Mund abputzen und uns auf Speldorf vorbereiten. Das ist dann eher unsere Kragenweite“, lautete die nüchterne Analyse von Andreas Billetter nach dem Spiel.

Der Trainer des DSC hatte im Tor Almantas Savonis den Vorzug vor Neuzugang Pascal Pitzer gegeben. Der junge Schlussmann war chancenlos, als Straelens Rene Jansen einen schönen Angriff zur Führung der Gastgeber vollendete (28.). Auch beim 0:2 aus Sicht der Gäste, ein Volleyschuss des Niederländers Randy Grens, war für Savonis nichts zu machen (32.). Auf dem ungewohnten Rasenplatz schwanden bei den Gästen mit zunehmender Dauer die Kräfte. So bekam die Heimelf Platz, den sie mit ihren starken Individualisten auch zu nutzen wusste. Grens schnürte am Ende sogar einen Dreierpack. Zwischenzeitlich trug sich auch der ehemalige Fortune Aaram Abdelkarim noch in die Torschützenliste ein.

DSC: Savonis - Murjikneli, Stefanovski, Matic, P.Ryboth, Wölfer, Lobato, Moussa (80. Citan), Nadir (46. Can Aydin), Dipumba (73. Yasir), Tekadiomona

Tore: 1:0 (28.) Jansen, 2:0, 3:0 (32., 54.) Grens, 4:0 (76.) Abdelkarim, 5:0 (85.) Grens magi

Mehr von Westdeutsche Zeitung