Die Niederlage des Düsseldorfer HC gegen Mannheim ist kein Rückschlag​

Damen-Hockey : Die Niederlage gegen Mannheim ist kein Rückschlag

Das Damen-Team des DHC besiegt im Spiel danach den Münchner SC mit 4:2.

Mit einem 4:2 (3:1)-Erfolg gegen den Münchner SC haben die Damen des Düsseldorfer Hockey Clubs auf die 1:3-Niederlage im Spitzenspiel am Donnerstag beim Mannheimer HC geantwortet. In einem starken ersten Viertel waren die Gastgeberinnen drückend überlegen und führten bereits verdient mit 3:0. Greta Gerke hatte ihr Team in Führung (6.) gebracht. Auch in der Folge war der DHC die spielbestimmende Mannschaft und erhöhte durch Selin Oruz und Tessa-Margot Schubert auf 3:0 (11./13.). Nach dem Anschlusstreffer durch Felicia Beckhaus bestimmten die Gäste zeitweise das Spiel. Sowohl der DHC als auch die Münchnerinnen trafen mehrfach Aluminium und hatten viele hochkarätige Möglichkeiten, waren im Abschluss aber nicht konsequent genug. In der 58. Minute konnte der MSC durch Jacqueline Dorner auf 2:3 verkürzen. Gerke traf aber nach einem Konter zum entscheidenden 4:2 (60.).

Für den DHC ist die Niederlage im Topspiel keine Katastrophe

Am Donnerstag hatte der Mannheimer HC das Topspiel gegen den DHC mit 3:1 (1:0) für sich entschieden. Beide Teams ließen wenige Möglichkeiten aus dem Spiel zu, drei der vier Treffer fielen nach Eckenstandards. Während der DHC damit die ersten Punktverluste der Saison hinnehmen musste, wahrten die Hausherrinnen ihre weiße Weste mit der Maximalausbeute von 24 Punkten aus bisher acht Partien. Beide Mannschaften blieben in ihren Staffeln Tabellenführer.

„Das war ein ordentliches Spiel zweier guter Defensivreihen. Wir haben es leider nicht geschafft, aus einem gewissen Übergewicht gefährliche Kreisszenen herauszuarbeiten“, sagte DHC-Trainer Nico Sussenburger. „Gegen den MHC Eckentore zu kassieren, ist keine Schande. In einem solchen Topspiel auswärts zu verlieren, ist für uns dann auch kein Beinbruch.“

Mehr von Westdeutsche Zeitung