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Rollhockey: Die Jagd auf Platz vier

Rollhockey : Die Jagd auf Platz vier

Nord will bessere Play-off-Position.

Die Saison in der Rollhockey-Bundesliga biegt auf die Zielgerade ein — zumindest was die Hauptrunde angeht. Das Hauen und Stechen um die besten Plätze für die danach anstehenden Play-offs um die Deutsche Meisterschaft hat längst begonnen, und der TuS Nord ist mittendrin. Vor dem Auswärtsspiel bei der ERG Iserlohn (morgen, 18 Uhr) belegt das Team von Trainer Dirk Barnekow Rang sechs. In den verbleibenden fünf Spielen möchten die Unterrather aber unbedingt noch Boden gut machen. Ein Sieg beim Fünften Iserlohn ist da fast schon Pflicht.

Mit einem Erfolg im Sauerland könnte Barnekows Mannschaft nach Punkten gleichziehen. So würde das Team von der Eckenerstraße dann auch dem Dritten aus Remscheid und dem Vierten aus Darmstadt auf den Fersen bleiben.

„Wir wollen definitiv noch in der Tabelle klettern“, sagte Coach Barnekow, der seinen Spielern eine Aufholjagd durchaus zutraut. Verlassen kann sich der TuS dabei vor allem auf Torwart Jan Kutscha, der mit seinen Vorderleuten die beste Offensive hinter Tabellenführer und Titelfavorit Herringen stellt. Sorgen bereitet Nord-Trainer Barnekow nur die Wankelmütigkeit seines Teams. Auf besonders gute folgten meist schwächere Auftritte. Große Leistungsschwankungen sind also jetzt verboten. Ansonsten müsste das Team in der ersten Play-off-Runde auf das Heimrecht verzichten und mit einem starken Gegner vorliebnehmen. jawo