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Fußball: Die Herbstmeisterschaft ist ganz nahe

Fußball : Die Herbstmeisterschaft ist ganz nahe

Tusas Fußballerinnen klettern durch ein Remis gegen Links auf Platz eins. Sie verpassen aber einen Sieg.

Zwei Ziele hatten die Fußballerinnen der DJK Tusa 06 für das zurückliegende Wochenende ins Auge gefasst. Letztlich konnten sie aber nur eins davon realisieren. Aus dem angestrebten Derbysieg über den CfR Links wurde es nichts für die Mannschaft von Stefan Wiedon. Die Gäste aus Heerdt entführten beim 1:1 verdientermaßen einen Punkt von der Fleher Straße. Tusa konnte sich am Ende zumindest noch mit der alleinigen Tabellenführung trösten. Das Unentschieden reichte, um sich mit einem Punkt Vorsprung vor den diesmal spielfreien Konkurrenten GSV Moers zu setzen. „Das ist das, was wir uns vorgenommen hatten. Nun wollen wir die Spitzenposition in den nächsten Wochen mit allen Mitteln verteidigen, um nach Möglichkeit auch auf Rang eins zu überwintern“, sagte Stefan Wiedon unmittelbar nach der Partie.

Der Diplom-Sportlehrer hatte zuvor ein Derby mit zwei völlig unterschiedlichen Hälften gesehen. Abschnitt eins gehörte der Tusa, die es aber nicht verstand, ihre Überlegenheit adäquat im Ergebnis zum Ausdruck zu bringen. „Wir haben es in der Anfangsphase versäumt, für eine Vorentscheidung zu sorgen“, sagte Wiedon mit Blick auf die Hand voll guter Chancen, von denen Ann-Kristin Flor lediglich eine zu nutzen wusste (11.).

„Wir konnten uns vor der Pause ganz klar bei Melissa Fuchs bedanken“, lobte Gäste-Trainer Jan Eul seine starke Torfrau. Fuchs hielt den CfR Links im Spiel und war mit ihren Paraden der Eckpfeiler, an den sich ihre Mitspielerinnen aufrichten konnten. „Was die Mädels dann im zweiten Abschnitt geleistet haben, war überragend“, fasste Jan Eul die zweiten 45 Minuten zusammen.

Tusa hatte gegen immer mutiger werdende Gäste nun nur noch wenig Zugriff auf die Partie und kassierte folgerichtig den 1:1-Ausgleich durch Roxanne Waldeck (85.). „Wir waren in der Vorwoche nach der Niederlage in Duisburg noch am Boden. Heute sind wir wieder aufgestanden“, freute sich Jan Eul.Sein Gegenüber Stefan Wiedon wusste das Ergebnis ebenfalls gut einzuordnen. „Die Liga ist sehr ausgeglichen, das haben wir auch heute wieder gesehen. Es braucht niemand zu glauben, dass wir durch diese Liga im Spaziergang hindurch marschieren.“

Ebenfalls kein Spaziergang war der 3:0-Auswärtssieg des TSV Urdenbach über die SSVG Velbert. Urdenbachs Trainer Michael Boll musste bis eine Viertelstunde vor Schluss warten, ehe Mara Erdweg das erlösende Führungstor gelang. Damit war der Bann bei den Gästen, die auch noch einen Strafstoß verschossen hatten, gebannt. Jaclyn Schwarz (83.) und wiederum Erdweg (85.) sorgten für klare Verhältnisse.

„Das war unter dem Strich ein verdienter Sieg“, meinte Michael Boll. Der Aufsteiger zog mit dem Erfolg nach Punkten mit dem achtplatzierten CfR Links gleich.