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DHC will Serie mit Selbstvertrauen fortsetzen

DHC will Serie mit Selbstvertrauen fortsetzen

Nach vier Siegen in Serie treten die Damen vom Seestern bei Aufsteiger Raffelberg an.

Nach zuletzt vier Siegen in Folge scheinen die Düsseldorferinnen endgültig wieder in der Liga angekommen zu sein. Das Team von Trainer Nico Sussenburger steht momentan auf Platz vier in der Tabelle und hält den Kontakt zur Spitze. Als nächstes geht es morgen zum Aufsteiger Club Raffelberg.

„Nach den beiden jüngsten Siegen gegen die beiden Topteams aus Mannheim und Hamburg ist bei uns das Selbstvertrauen selbstredend hoch, und wir wollen unsere Siegesserie ausbauen.“, erklärte Sussenburger. Dies wird auch von Nöten sein, will der DHC sich weiter unter den Top-Vier etablieren — eine Platzierung, die zu einer Teilnahme am Final Four um die Deutsche Meisterschaft berechtigen würde. Nach mehreren Heimspielen in Folge sind die Düsseldorferinnen in Duisburg seit längerem mal wieder auf fremden Platz gefordert. Raffelberg hat als Liga-Neuling fünf Punkte auf dem Konto und belegt vor dem Spiel gegen die DHC-Damen den zehnten Rang in der Tabelle. Der bislang einzige Sieg der Duisburgerinnen datiert vom dritten Spielwochenende gegen Großflottbek.

Doch trotz der vermeintlichen Rolle des Underdogs, wissen die Spielerinnen des Aufsteigers sich Spieltag für Spieltag um jeden Ball zu bemühen und überzeugen immer wieder mit grundlegenden Tugenden wie Leidenschaft und Kampf. Auch beim 2:2-Remis am vergangenen Wochenende gegen den Mannheim HC waren die Duisburgerinnen ein unangenehmer Gegner. Dementsprechend erwarten die DHC-Damen eine Partie, die man im Volksmund als „dreckig“ beschreibt. Die Düsseldorferinnen werden viele Wege gehen müssen und sich vor allem geduldig vor dem gegnerischen Tor zeigen müssen. Geht der Matchplan von Nico Sussenburger auf, gilt ein weiterer Saisonsieg des DHC aufgrund der individuellen Qualität der Düsseldorferinnen jedoch als wahrscheinlich. Personell können DHC-Coach Sussenburger und Co-Trainer Karol Podzorski fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Lisa Marie Schütze fehlt bei den Rheinländern für die kommende Begegnung.