DHC-Damen zeigen sich vor dem Viertelfinale in großer Form

Hockey : Sussenburger-Team erfüllt Pflichtaufgabe in Bonn

Die DHC-Damen erreichen ohne Punktverlust das Viertelfinale. In Bonn gibt es einen 11:1-Erfolg.

Alle Augen sind nun am Seestern auf die Finalrunde gerichtet. Die Mannschaft des Düsseldorfer HC von Trainer Nico Sussenburger gewinnt auch das zehnte Spiel hintereinander in der Halle und besiegt den Tabellenvorletzten Bonner THV auswärts mit 11:1. Im Viertelfinale wartet mit dem HTHC nun den Tabellenzweite aus der Nord-Staffel auf die Düsseldorferinnen.

Obwohl der Fokus des DHC schon vor dem Rückspiel gegen die Bonnerinnen laut Sussenburger „klar auf dem Viertelfinale“ gelegen hattte, und der BTHV bereits Tags zuvor den Klassenerhalt feiern durfte, erlebten die rund 100 Zuschauer in der Bonner Halle doch noch einmal ein echtes Tore-Feuerwerk. Die Rheinländerinnen dominierten die Begegnung von Beginn an und erspielten sich so fix eine 7:0-Halbzeitführung.

Sogar der Trainer des Gegners wird zum DHC-Fan

Sicherlich auch, weil die Gastgeberinnen zum Ende der Gruppenphase nicht mehr ganz so fokussiert ans Werk gingen. „Bonn hatte schon am Vortag den Klassenerhalt gefeiert und so völlig ohne Druck, aber auch ohne große Motivation aufgespielt. Das haben wir ausgenutzt.“, erklärte Sussenburger. „Da im Vorfeld des Spiels alles klar war, konnten wir einige Sachen ausprobieren und uns schon mal für das Viertelfinale einspielen.“ Am Ende fielen dann übrigens genauso viele Treffer, wie beim 12:0-Hinspielerfolg des DHC im vergangenen Jahr. Mit einem Unterschied: Durch eine kurze Ecke gelang den Gastgeberinnen der zwischenzeitliche Ehrentreffer zum 1:8 (37.). Mit dem Kantersieg ist die Düsseldorfer Mission, Selbstvertrauen für die Endrunde zu tanken, also geglückt. Zudem erarbeitete man sich sogar beim Gegner enormen Respekt. „Die Düsseldorfer haben natürlich verdient gewonnen. Auch wenn es in diesem Spiel nicht mehr um allzu viel ging. Jetzt hoffe ich, dass sie auch in zwei Wochen Deutscher Meister werden.“ sagte der schon fast zum Fan gewordene Bonner Trainer Jan Henseler.