DHC-Damen scheitern auch im zweiten Anlauf

DHC-Damen scheitern auch im zweiten Anlauf

Team von Nico Sussenburger kassiert erneut eine klare Niederlage gegen RW Köln.

Wieder eine klare Niederlage gegen diese Kölner. Am Dienstag setzte es für das Hockey-Team von Trainer Nico Sussenburger ein 2:9 im letzten Gruppenspiel der Hallen-Bundesliga gegen Rot-Weiß aus der Domstadt. Auch das Hinspiel hatten die Damen des Düsseldorfer HC mit 1:3 verloren. Der DHC war allerdings bereits vor dem Spiel vorzeitig als Tabellenerster für das Viertelfinale qualifiziert und freut sich nun auf die Play-offs.

„Das war ein extrem schlechtes Spiel von uns, wir hatten viel zu wenig Esprit“, sagte DHC-Trainer Sussenburger enttäuscht. Die Kölnerinnen hatten von Beginn an mehr Zug zum Tor und trafen im ersten Durchgang bereits viermal. Lea Stöckel eröffnete aufseiten der Kölner den Torreigen (7. Minute). Kurz darauf baute Katharina Hüls mit einem lupenreinen Hattrick (13./22./25.) die rot-weiße Führung weiter aus.

Tatsächlich überzeugten die Kölner in nahezu allen Belangen, standen hinten sicher und verwandelten vorne eiskalt ihre Möglichkeiten. Aus Düsseldorfer Sicht schaffte es lediglich Alisa Vivot durch ihren Treffer kurz vor der Pause (29.) auf die Anzeigentafel.

Auch im Schlussabschnitt änderte sich nichts an der Rollenverteilung: Die Kölnerinnen machten da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten und schraubten ihren Vorsprung durch Sara Sprink (39./47.), Lea Stöckel (40./54.) und Hannah Gablac (45.) in der zweiten Hälfte auf 9:1 hoch. Den Schlusspunkt einer einseitigen Begegnung setzte in Elisa Gräve (56.) dann wieder eine Düsseldorferin. Am Ende missfiel einem enttäuschten DHC-Trainer vor allem „die Art und Weise“ der Niederlage: „Dass man hier verliert, ist vielleicht verständlich, wenn man schon qualifiziert ist und auch gegen Rot-Weiß Köln kann man mal verlieren. Aber so untergehen nicht. Für uns war das zu schlecht für ein Saisonspiel, wenn überhaupt waren es gerade mal 80 Prozent unserer Leistung. Diese Begegnung bringt uns für das kommende Viertelfinale überhaupt nichts“, sagte Sussenburger.