Deutsche Golf Liga: GC Hubbelrath kämpft zu Hause um das Final Four

Deutsche Golf Liga : Hubbelrather kämpfen zu Hause ums Final Four

Golf Die erste Deutsche Golf Liga macht am Wochenende Station im Düsseldorfer Osten.

Die Bedingungen auf dem Ostplatz des GC Hubbelrath (GCH) sind hart, knochenhart sogar. Und das im besten Sinne des Wortes, denn der Regenmangel der vergangenen Wochen hat die Erde auf dem Golfplatz ausgetrocknet und beinahe in eine „Betonpiste“ verwandelt. „Die Ballkontrolle ist schwierig. Wenn man normalerweise vor einem Busch liegt, liegt man jetzt drin, weil der Ball weiter rollt“, erläutert GCH-Damentrainer Chris Webers.

Mit diesen Problemen haben die Mannschaften zu kämpfen, die sich am Samstag und Sonntag beim dritten Spieltag der Deutschen Golf Liga (DGL) auf dem Ostplatz in Hubbelrath versammeln. Und da geht es heiß her, denn bei den Herren kämpfen noch vier von fünf Teams um zwei Final-Tickets, bei den Damen sind es drei von fünf. Die Teams des GCH stecken mittendrin.

Den etwas größeren Stress haben die Herren. Der viermalige DGL-Champion ist zwar mit elf Punkten Tabellenführer der Gruppe Nord, aber punktgleich mit dem Frankfurter GC und hat nur einen Zähler Vorsprung vor dem GC Hösel. Auch der G&LC Berlin-Wannsee ist mit acht Punkten noch im Rennen. „Die Liga ist richtig eng. Aktuell ist es eine stressige Situation“, gesteht Herrencoach Roland Becker. Und weiß, was zu tun ist, um die Situation zu entspannen: „Am besten ist es, einfach gut zu spielen. Es ist unser Heimspiel, da ist der Tagessieg das Ziel. Nicht mehr und nicht weniger.“

Den Sieg sollen Johannes Lube, Max Herter, Julian Baumeister, Tim Bombosch, Cedric Otten, David Li, Christian Hellwig, Florian Schmiedel, Ferdinand Weber und Luis Obiols erspielen. Alle haben ihre Leistungsfähigkeit nachgewiesen. Herter mit dem Sieg in Luxemburg, Otten mit Platz drei in Polen. Einen echten Heimvorteil hat der GCH aber nicht. „Ich habe zuletzt schon Frankfurter bei uns spielen sehen. Die Höseler sind täglich da“, weiß Becker.

Da rechnet sich GCH-Damencoach Chris Webers größere Heimvorteile aus: „Der Aufwand für Trainingsrunden in Düsseldorf ist für unsere Konkurrenten deutlich größer, und die Berlinerinnen und Hamburgerinnen sind eher flache Plätze und nicht die hügelige Topographie der Ausläufer des Bergischen Landes gewohnt. Bei uns muss man mit Schräglagen klar kommen“, verrät Webers.

Auch für Fenja Renstorf, Sophie Witt, Anna Theresa Rottluff, Asta Magnusdottir, Antonia Eberhard, Samantha Krug, Merle Kasperek, Katharina Rzepucha-Hlubek und Patrizia Schmidt ist der Tagessieg das Ziel. Das Team soll „einfach“ das Ergebnis vom letzten DGL-Spieltag wiederholen, als es vor dem Hamburger GC, GC Hamburg-Walddörfer, G&LC Berlin-Wannsee und GC Berlin Gatow ins Klubhaus kam.

Der Düsseldorfer GC tritt derweil in der zweiten Liga zum vierten Spieltag beim Kölner GC an. Die Düsseldorferinnen versuchen, gegen Köln, den GC Mülheim an der Ruhr, GC Hösel und GC Bergisch Land die Tabellenführung zu verteidigen.

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