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Der Erfolgscoach Nicolai Sussenburger will die Hockey-Damen des Düsseldorfer HC zur Deutschen Feldhockey-Meisterschaft führen.

Feldhockey : „Gutem Saisonstart steht nichts im Wege“

Der Erfolgscoach der Hockey-Damen des Düsseldorfer HC will seine Mannschaft zur Deutschen Feldhockey-Meisterschaft führen.

Nico Sussenburger gilt als erfolgreichster Damentrainer beim Düsseldorfer Hockey-Club (DHC). Zweimal wurde er mit seinen Mannschaften Deutscher Meister und dreimal Vizemeister in der Halle, gewann zweimal den Europapokal in der Halle. Auf dem Feld läuft er seinem ersten Titel allerdings noch hinterher. Ein zweiter Platz ist bislang seine Ausbeute. Grundstein für alle Erfolge ist eine gute Arbeit mit der Jugend. Vier Deutsche Meisterschaften gewann er mit der weiblichen ­Jugend.

In diesem Jahr möchte er nun den ersten Titel mit den Damen auf dem Feld holen. Am Wochenende startet die Feldsaison 2019/2020 in die Rückrunde. Elf Partien stehen auf dem Programm. Der Düsseldorfer HC ist als Tabellzweiter in der Staffel B punktgleich mit Spitzenreiter UHC Hamburg. Die Ausgangsposition zum Erreichen des Halbfinales ist bei 14 Punkten Vorsprung auf den dritten Platz sehr gut.

Ist das Halbfinale Ihr ­Minimalziel?

Nico Sussenburger: Generell habe ich nur Maximalziele. Mit dem neuen Modus kommen die ersten vier Mannschaften jeder Gruppe zuerst mal ins Viertelfinale. Allerdings sind wir jetzt erstmal froh, nach der langen Pause endlich überhaupt wieder Hockey spielen zu können.

Was sagen Sie zu der ­Tatsache, dass der Saison­modus wieder auf das volle Programm mit Hin- und Rückspielen umgestellt wurde und nicht die kurze ­Version mit den 16 Spielen bis zur Endrunde beibehalten wurde. Ist das ein ­Nachteil für Ihre Mannschaft? Denn nach der kurzen Version war das Halbfinale doch schon so gut wie sicher.

Sussenburger: Jeder Modus, der K.o.-Spiele beinhaltet, hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Ich freue mich jedenfalls über die elf Spiele bis dahin, die wir gut gebrauchen können, um unsere sich im Umbruch befindende Mannschaft zu entwickeln.

Gibt es zum Start in die ­Rückrunde personelle ­Änderungen?

Sussenburger: Sabine Markert will ihre Karriere beenden, Greta Gerke hat einen Italien-Aufenthalt geplant, und die Ärztin Luisa Steindor ist beruflich einige Zeit unabkömmlich.

Wie schwer wird das, diese drei routinierten Kräfte zu ersetzen?

Sussenburger: Ganz klar: Wir ­werden die drei etablierten Kräfte nicht so schnell ersetzen können. Allerdings stehen bei uns viele ­junge und fleißge Spielerinnen im Kader, denen ich auf Strecke sehr viel ­zutraue.

Welche Nachwuchskräfte werden das sein?

Sussenburger: Aus der eigenen Jugend rückt Lilly Otten auf, die bereits vor einem Jahr von Schwar-Weiß Neuss zu uns gekommen war. Außerdem hat Lilly Achterwinter ihren Studienaufenthalt beendet und steht uns wieder zur Verfügungm Von HTCU Mülheim kam Jugendnationalspielerin Luca Scheuten in der Hallensaison zu uns. Der vierte Zugang ist Patricia Strunk vom Crefelder HTC.

Wie lief die Vorbereitung?

Sussenburger: Gut! Einem guten Saisonauftakt steht nichts im Wege.