Der DSC und der ungleiche Kampf

Der DSC und der ungleiche Kampf

In Hilden gibt es eine 2:4-Niederlage.

Es war auch gestern wieder ein Kampf mit ungleichen Waffen, den der DSC 99 beim VfB Hilden in der Fußball-Oberliga führte. Zwar steckt der am Ende mit 4:2 (2:1) siegreiche VfB in dieser Saison ebenso im Abstiegskampf wie der schon abgeschlagene DSC. Die Mittel, derer sich gestern VfB-Trainer Marcel Bastian bedienen konnte, waren dennoch ganz andere als diejenigen, über die DSC-Coach Andreas Billetter verfügt. „Die Hildener Startelf hat die Erfahrung von mehreren hundert Oberligaspielen. Sie können dann mit Sascha Dum sogar noch einen Ex-Profi einwechseln, während bei uns mit Bilel Moussa wieder ein 19-Jähriger sein erstes Oberligaspiel von Beginn an gemacht hat“, sagte Billetter.

Dass sein Team dem Gegner nach anfänglichen Problemen mit zunehmender Dauer durchaus auf Augenhöhe begegnete, wusste Billetter zu schätzen. „Die Jungs haben sich richtig reingebissen in und niemals aufgesteckt. Irgendwann müssen wir dafür aber auch einmal belohnt werden“, sagte der neue Trainer.

Schon gestern wäre ein Punktgewinn möglich gewesen, hätten sich die Gäste in den entscheidenden Szenen cleverer angestellt. So war die Freude des „Clubs“ über den schön herausgespielten 1:1-Ausgleichstreffer von Maurice Ryboth (29.) noch nicht abgeklungen, als Hildens Pascal Weber im direkten Gegenzug mit dem 2:1 zur Stelle war. Und auch nach dem von Micael Dipumba verwandelten Foulelfmeter zum 2:3 (71.) war der DSC wieder gut im Spiel. Allerdings ließ die Billetter-Elf eine hochkarätige Chance zum 3:3 aus und kassierte kurze Zeit später den entscheidenen Genickschlag zum 2:4-Endstand (78.).

DSC: Pitzer - Stefanovski, Murjikneli, Moussa (66. Nije), Citak, Wölfer, M.Ryboth (56. Tekadiomona), P.Ryboth, Dipumba, Lobato, Nadir (85. Ide); Tore: 1:0 (7.) Alexandris, 1:1 (29.) M.Ryboth, 2:1 (30.) Weber, 3:1 (61.) Weber, 3:2 (71., Foulelfmeter) Dipumba, 4:2 (78.) Schaumburg

Mehr von Westdeutsche Zeitung