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Düsseldorfer EG: DEG wird Vorletzter

Düsseldorfer EG : DEG wird Vorletzter

Zwei Niederlagen und ein Sieg — so lautet die Bilanz der Düsseldorfer EG bei einem Vorbereitungsturnier in der Schweiz.

Düsseldorf. Mike Pellegrims wirkte zufrieden: „Das war ein schwer umkämpftes Spiel, wir haben den Sieg nach Hause gearbeitet“, sagte der Trainer der Düsseldorfer EG, der ja nichts lieber hat als harte Arbeit. Insofern konnte der 49-Jährige nach dem 3:1 (1:0, 1:1, 1:0) über den EHC Freiburg mit einem guten Gefühl in den Mannschaftsbus in Richtung Heimat steigen.

Düsseldorfer EG: DEG wird Vorletzter

Ob er generell mit dem viertägigen Ausflug seine neuen Mannschaft leben konnte, war nicht ganz zu ermitteln. Denn beim Vorbereitungsturnier im schweizerischen Olten wurde das Team aus der Deutschen Eishockey Liga nur Fünfter von sechs Mannschaften. Und der einzige Sieg gelang lediglich gegen einen Zweitligisten.

Zuvor hatte die DEG ihre beiden Gruppenspiele verloren: gegen den Ligakonkurrenten Straubing Tigers (1:2) und gegen den Schweizer Erstligisten HC Fribourg-Gottéron (2:4). Vor allem das erste Spiel hatte all jenen, die es mit dem Rot-Gelben halten, eher weniger gefallen. Das gegen Fribourg war dann etwas erfreulicher, ehe es gegen Freiburg die beste Turnierleistung gab. Folglich freute sich Pellegrims, dass sich sein Team „von Spiel zu Spiel gesteigert“ habe. Zudem sei die zweite von drei Schweiz-Touren in der diesjährigen Saisonvorbereitung wichtig gewesen, um die „Jungs besser kennenzulernen“. Es war schließlich die längste Zeit, in der der neue DEG-Kader mit seinen neun Zugängen zusammen auf Tour ist.

Kritik äußerte Pellegrims an der Disziplin seiner Mannen. Wie bereits in den Spielen zuvor leisteten sie sich auch gegen Zweitligist Freiburg zahlreiche Strafzeiten. Hin und wieder auch gern in so kurzem zeitlichen Abstand, dass die DEG in doppelter Unterzahl spielen musste und prompt ein Gegentor kassierte. Weil Darryl Boyce und Eduard Lewandowski (2) vorher und nachher trafen, stand es am Ende 3:1 für die DEG. So fuhr sie nicht als Letzter nach Hause. bes