CfR Links unterliegt MSV, TuSA patzt daheim ebenfalls

Frauen-Fußball : CfR Links unterliegt robustem MSV Duisburg

Frauen-Fußball-Niederrheinligist verliert mit 2:3. Auch die TuSA kassiert in der Landesliga eine Niederlage.

Auf den Rausch folgte der Kater. Nach dem 9:0 am Sonntag zuvor musste Frauen-Fußball-Niederrheinligist CfR Links nun eine Niederlage einstecken. Das Team von Trainerin Elisa Wilson unterlag am 17. Spieltag dem Tabellendritten MSV Duisburg II mit 2:3 (1:1) und fiel auf Platz sechs zurück. „Es war eine umkämpfte Begegnung, in der wir in der zweiten Halbzeit leider für eine Viertelstunde unsere taktische Ordnung verloren haben“, sagte Wilson.

Dabei hätte es gar nicht besser anfangen können. Gerade mal elf Sekunden waren vorüber, da zappelte der Ball nach einem Schuss von Lena Hinnemann auch schon im Netz der Meidericherinnen. Die aber nutzten bereits vier Minuten darauf durch Symela Ciesielska eine Unachtsamkeit in der CfR-Abwehr zum 1:1. Bis zur Pause entwickelte sich fortan eine ausgeglichene Partie, in der Geburtstagskind Catharina Makosch mit einem Kopfball an den Pfosten Pech hatte.

Warum die Gäste wie auch vor dem Anpfiff erneut mit fünfminütiger Verspätung aus der Kabine kamen, ist ungeklärt. Möglich, dass ein Druide ihren Zaubertrank noch nicht fertig hatte. Jedenfalls waren die Spielerinnen des MSV plötzlich körperlich sehr robust unterwegs. Die davon offenbar beeindruckten Heerdterinnen mussten Treffer von Yu Ishikawa (70.) und Michelle Sinz (75.) zum 1:3 hinnehmen, das Anschlusstor zum 2:3 durch Makosch (90.) kam trotz fast zehn Minuten Nachspielzeit zu spät.

„Tormaschine“ TuSA
mit Ladehemmung

Eine noch bitterere Niederlage musste Landesligist TuSA Düsseldorf hinnehmen. Das sonst so treffsichere Team von Trainer Younes Tba fand das gegnerische Tor diesmal nicht und verlor daheim gegen Arminia Klosterhardt mit 0:1 (0:1). Zwar bleibt die TuSA weiter an der Tabellenspitze, allerdings hat die nun punktgleiche SSVg Velbert ein Nachholspiel in der Hinterhand. Julia van Aken schockte die Fleherinnen mit ihrem Treffer in der 44. Minute.

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