CfR Links: Sieglos, aber mit Stil durch die Saison

CfR Links: Sieglos, aber mit Stil durch die Saison

Die Fußball-Frauen aus Heerdt haben sich von der Regionalliga verabschiedet. Der DSC 99 kassiert eine bittere Niederlage, darf aber weiter auf den Klassenerhalt hoffen.

Ein Unentschieden, 25 Niederlagen sowie 24:117 Tore — es war wirklich eine hundsmiserable Saison für den CfR Links in der Frauen-Fußball-Regionalliga. Da passte es, dass der als Maskottchen bei jedem Spiel anwesende Vierbeiner, welcher im vergangenen Sommer auf dem Aufstiegs-Foto noch freudig wedelte, seine Frauchen nun trösten musste. Mit einem 1:4 (1:1) bei der SpVg Berghofen verabschiedete sich das Team von Trainer Moulay Rhoulimi von der dritten Liga.

„Abschiedsgruß“ des CfR Links

„Wir sind froh, dass die Saison jetzt zu Ende ist. In den nächsten Wochen gilt es nun, Kraft zu tanken und danach eine gute Saison in der Niederrheinliga zu absolvieren“, sagte Rhoulimi. Patricija Parlov erzielte den vorerst letzten Treffer der Heerdterinnen in der Drittklassigkeit. Ihr 1:0 nach vier Minuten wurde von den Gastgeberinnen aus Dortmund durch Annalena Krapp egalisiert (27.). Nach der Pause unterlief Kathrin Spengler dann ein Eigentor (63.), im Anschluss traf Jennifer Kaleja doppelt (69./74.).

Immerhin bewiesen die Heerdterinnen Humor. Spielführerin Elisa Wilson hatte ein T-Shirt entworfen, auf dem zu lesen war: „Aufsteigen kann jeder, absteigen mit Stil war stets unser Ziel — tschüss Regionalliga!“. Dazwischen stand: „Ein Punkt — danke Essen“. Das 0:0 gegen die U 20 von Bundesligist SG Essen-Schönebeck aus dem vergangenen September bedeutet den Ehren-Zähler. Ab dem nächsten September kann es nun nur besser werden.

Eine ganz bittere Niederlage kassierte Landesligist DSC 99. Die Düsseltalerinnen verloren im Kampf gegen den Abstieg beim direkten Konkurrenten FSC Mönchengladbach mit 2:4 (0:2) und mussten den Kontrahenten zwei Spieltage vor Schluss drei Punkte davon ziehen lassen. Allerdings lebt die Hoffnung auf den Klassenerhalt beim Aufsteiger weiter, da der Rückstand auf die SVG Neuss-Weissenberg nach wie vor nur einen Zähler beträgt. Spielentscheidend war, dass die Gladbacherinnen das 1:2 des DSC durch Vivian May (48.) schon vier Minuten später beantworten konnten. Das 2:4 von Sarah Schönwälder (82.) war nur noch Ergebniskosmetik.

Auch die TuSA musste nach längerer Zeit mal wieder eine Niederlage hinnehmen. Die Fleherinnen unterlagen dem Tabellenzweiten Fortuna Wuppertal mit 2:3 (1:1). Zwar konnte die TuSA zweimal in Führung gehen, die Gäste von der Wupper aber hatten dafür stets Lösungen parat.