CfR Links ohne Glück gegen Fortuna Köln

CfR Links ohne Glück gegen Fortuna Köln

Schlusslicht hätte beinahe 0:2 wettgemacht. DSC 99 rutscht auf Abstiegsplatz.

Nichts Neues im Düsseldorfer Fußball-Westen. Frauen-Regionalligist CfR Links verlor am 19. Spieltag zum 18. Mal und wartet auch weiterhin auf den ersten Saison-Sieg. Diesmal musste sich das Team von Trainer Moulay Rhoulimi vor 15 Zuschauern auf der heimischen Platz-Anlage an der Pariser Straße dem SC Fortuna Köln mit 1:4 (0:1) geschlagen geben. „Ich kann vor meiner Mannschaft nur den Hut ziehen. Trotz der schier aussichtslosen Lage stellt sie sich Woche für Woche der Herausforderung, quält sich und lässt den Kopf nie hängen“, sagte Rhoulimi.

Diesmal ließen bereits die Voraussetzungen noch weniger Gutes erahnen als sonst schon. Jenny Schmermbeck - als eigentliche Feldspielerin mangels Fachpersonal nun Aushilfskraft im Tor — ging wie viele ihrer Mannschaftskameradinnen durch eine Erkältung geplagt angeschlagen in die Partie. So musste sogar Justine Rucinski kurzerhand noch einmal ins Trikot der Heerdterinnen schlüpfen. Die Verteidigerin steht vor einem Umzug nach Berlin und wollte eigentlich nur ihre Ausrüstung abgeben.

Bis zur 37. Minute hielten die Rot-Schwarzen tapfer durch, dann brachte Valentina Stephan die Kölner Südstädterinnen in Führung. Nach der Pause begann der CfR schwungvoll, die Bemühungen wurden jedoch durch einen Konter von Muriel Rolfes zum 0:2 jäh gestoppt (57.). Drei Minuten später ließ Elisa Wilson die heimischen Anhänger doch jubeln und weitere sechs Minuten darauf hatte Jolina Niewiadomski sogar das 2:2 auf dem Fuß. Stattdessen machten die Gäste durch Alves-Pereira (74.) und Sarago (83.) in der Folge den Deckel drauf.

Während das Landesliga-Spiel der TuSA gegen den FSC Mönchengladbach abgesagt werden musste, verlor der DSC 99 bei der SpVgg Steele deutlich mit 0:5 (0:4). Schon zur Pause lagen die Schwarz-Weißen in Essen aussichtslos zurück. Doch damit der schlechten Nachricht nicht genug. Konkurrent SVG Neuss-Weissenberg gewann bei TuSEM Essen glatt mit 4:0 und schob sich in der Tabelle am DSC vorbei. Der Aufsteiger hat auf dem Abstiegsplatz nun nicht nur einen Zähler Rückstand, sondern auch schon zwei Spiele mehr ausgetragen.