CfR Links kassiert die 20. Niederlage in Folge

CfR Links kassiert die 20. Niederlage in Folge

2:5 gegen Bochum. Torfrau Jenny Schmermbeck muss ins Krankenhaus.

Am 17. September des vergangenen Jahres holte Frauen-Fußball-Regionalligist CfR Links mit einem 0:0 gegen die U20 der SG Essen-Schönebeck einen Punkt. Es scheint der Ehren-Punkt dieser Saison zu sein. Nun verloren die Rot-Schwarzen gegen den VfL Bochum mit 2:5 (1:3) und mussten damit schon zum 20. Mal in Folge als Verlierer den Platz verlassen. „Ich kann den Mädels keinen Vorwurf machen. Sie haben wieder alles herein geworfen und ihr bestes versucht“, sagte Trainer Moulay Rhoulimi.

Bestes Beispiel dafür ist Jenny Schmermbeck. Die Mittelfeldspielerin stellte sich in der Rückrunde zwischen die Pfosten, da beide Torfrauen den Verein verlassen hatten. Im März spielte Schmermbeck trotz Erkältung, in einem Spiel danach erlitt sie eine Gehirnerschütterung und auch gegen Bochum ging die 20-Jährige angeschlagen in die Partie. Ob ihr Kreislauf in der 75. Minute deshalb oder nur wegen der hohen Temperaturen schlapp machte und sie zum Check kurz ins Krankenhaus gebracht wurde, ist offen. Angesichts der hoffnungslosen Tabellensituation des CfR Links stellt sich allerdings die Frage nach Sinn und Unsinn ihres Einsatzes.

Zwar gingen die Heerdterinnen in der dritten Minute durch Jolina Niewiadomski in Führung. Doch nur 17 Minuten später stand es nach Treffern von Laura Buczkowski, Mara Wilhelm sowie Lynn-Maria Olgemann bereits 1:3. „Wir haben schon sehr früh den Faden völlig verloren“, sagte Moulay Rhoulimi. Zudem schienen die Gäste mit angezogener Handbremse zu agieren. Denn nach dem 2:3 von Niewiadomski (47.) hatte der Tabellendritte durch Olgemann (48.) und einen von Chantal Meißner verwandelten Strafstoß (54.) schnell Antworten parat.

In der Landesliga kam der DSC 99 zu einem 1:1 (0:1) gegen den TuSEM. Das 0:1 von Silvia Mrotzek (44.) glich Maya-Vivien May zwar schon in der 47. Minute aus, zum Sieg allerdings reichte es am Ende nicht. So droht dem Neuling bei drei Punkten Rückstand und einem Spiel mehr gegenüber Konkurrent FSC Mönchengladbach weiter der direkte Wiederabstieg. Derweil gewann die TuSA bei Rot-Weiß Essen überraschend klar mit 5:2 (1:1). Janina Reßing (1:0/28.), Sandra Balle (2:1/53.), Katrin Schulze (3:1/60.), Selina Barba-Rolando (4:2/73.) und Mandy Zimmermann (5:2/80.) erzielten die Treffer für die Fleherinnen.