1. NRW
  2. Düsseldorf
  3. Lokalsport

Düsseldorfer Frauenfussball: CfR Links ist der Aufstieg kaum zu nehmen

Düsseldorfer Frauenfussball : CfR Links ist der Aufstieg kaum zu nehmen

Das Strangulis-Team besiegt Baumberg 4:1. Die Konkurrenz aus Solingen patzte.

Düsseldorf. Frauen-Fußball-Niederrheinligist CfR Links kann den Aufstiegs-Sekt schon kaltstellen. Das Team von Interims-Trainerin Melanie Strangulis gewann das vorletzte Spiel dieser Saison gegen Baumberg mit 4:1 (2:1) und profitierte zudem vom Patzer von Eintracht Solingen. Damit hat der CfR Links bei einer mehr ausgetragenen Partie nun sechs Punkte Vorsprung auf die Klingenstädterinnen sowie die um 20 Treffer bessere Tordifferenz.

Überschattet wurde die Begegnung an der Pariser Straße allerdings durch zwei schwere Verletzungen bei den Gästen aus Monheim. In der 60. Minute erlitt Torhüterin Jannika Schormann eine Verletzung an der Schulter. Für sie ging mangels Alternativen Feld-Spielerin Sabrina Malchow zwischen die Pfosten. Diese brach sich jedoch nach nur rund einer Viertelstunde bei einer Parade den Arm und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

„Respekt, dass die Sportfreunde nach der 15-minütigen Unterbrechung die Begegnung mit nur zehn Spielerinnen zu Ende gebracht haben“, sagte Melanie Strangulis und wünschte den beiden Baumbergerinnen eine schnelle Genesung. Ihr Team war durch Chantal Huppertz in Führung gegangen (24.), nach dem 2:0 von Kathrin Spengler (37.) gelang Matos dos Santos aber schon im Gegenzug das 1:2. Erneut Huppertz (80.) sowie Merima Bujak (85.) sorgten für das Endergebnis. Schon am Samstag könnte gefeiert werden.

Frauen-Fußball-Landesligist TuSA Düsseldorf hingegen ist trotz eines klaren Erfolges erneut am Aufstieg vorbei geschrammt. Das Team von Trainer Peter Garnkäufer siegte beim FC Remscheid mit 4:0 (0:0) und konnte sogar den Rückstand zu Spitzenreiter SV Hemmerden (1:1 gegen die SpVgg Steele) auf sieben Punkte verkürzen. Da allerdings nur noch zwei Spiele ausstehen, steht Hemmerden als Erster fest. Die Tore für die TuSA erzielten Alina Oehmen (65.), Britta Gahr (66. und 71.) sowie erneut Oehmen (72.) binnen acht Minuten.