CfR Links bietet M’gladbach Paroli

CfR Links bietet M’gladbach Paroli

Nur ein knappes 0:2 — auch, weil eine Feldspielerin im Tor gute Paraden zeigt.

Lange Zeit bot der CfR Links dem Tabellen-Zweiten Paroli, am Ende aber stand dann doch die 14. Niederlage im 15. Saison-Spiel. Das Team von Trainer Moulay Rhoulimi unterlag der zweiten Mannschaft von Borussia Mönchengladbach mit 0:2 (0:0). „Läuferisch und kämpferisch hat meine Mannschaft erneut überzeugt“, sagte Rhoulimi, und auch Team-Betreuerin Sabine Klees blickt zuversichtlich nach vorne. „So langsam kommen wir einem Erfolgserlebnis näher.“

Dafür müssen die Heerdterinnen allerdings nun wohl öfter auf eine Feldspielerin im Tor bauen. Nachdem sich Sonja Metz im Januar abgemeldet hat, beginnt Jacqueline Heindl jetzt mit einer Ausbildung in Hessen. Wie häufig sie dadurch noch zur Verfügung steht, ist ungewiss. So stellte Rhoulimi gegen Mönchengladbach einfach Jenny Schermbeck zwischen die Pfosten und lag damit goldrichtig. Die 20-Jährige zeigte einige gute Paraden und musste sich lediglich beim 0:1 durch van Aken (50.) sowie bei dem Eigentor von Natalie Löwe (88.) geschlagen geben.

Da erwischte es den DSC 99 in der Landesliga deutlich heftiger. Der Aufsteiger kassierte mit 1:9 (1:6) bei Rot-Weiß Essen regelrecht Prügel. Nach Mellerkes Doppel-Pack (1./19.) ließ Manel Miled mit dem 1:2 (25.) kurz Hoffnung aufkeimen. Dann aber schraubten Stefanski (28.), Koch (29.), Ruhnow (30.), Mellerke (35.), Rambow (46.), Koch (55.) und Stefanski (80.) das Resultat bis kurz vor die Zweistelligkeit.

Auch die TuSA verlor. Das Team von Trainerin Silke Koslat unterlag dem SV Bayer Wuppertal mit 1:3 (0:0). Nach Treffern von Miethke (52.) und Koch (59.) konnte Stephanie-Kathrin Brauckmann in der 88. Minute zwar verkürzen, doch mit dem Schlusspfiff machte Kazimirek den Erfolg für die Gäste von der Wupper perfekt. Während die DJK Tusa als Achtplatzierte im grauen Mittelfeld dümpelt, droht dem DSC sogar der direkte Wiederabstieg.