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Bundesliga-Golfer des Golfclubs Hubbelrath stehen unter Druck​

Golf : Bundesliga-Golfer stehen unter Druck

Die beiden Teams des GC Hubbelrath stehen derzeit jeweils nur auf Rang drei.

„Ein bisschen Druck ist schon da“, gesteht Chris Webers. Er ist Trainer der Erstliga-Golferinnen vom GC Hubbelrath und weiß, dass es beim Spieltag der Deutschen Golf Liga (DGL) am Wochenende beim GC Berlin Gatow im Kreise der vier Konkurrenzteams mindestens Platz zwei sein muss. „Wir müssen Hamburg oder Wannsee aber am besten beiden Punkte abknöpfen. Dafür sollten wir möglichst den Spieltag gewinnen“, erläutert Webers. Nur so bleiben die Düsseldorferinnen im Kampf um die Final-Four-Tickets im Geschäft.

Die Herren müssen zu ihrem Erstligaspieltag nur mal eben in die Nachbarschaft fahren. Der GC Hösel ist Gastgeber des dritten Spieltags. „Wir haben eine stille Vereinbarung mit Hösel, dass die Mannschaftsspieler jederzeit auf dem jeweils anderen Kurs spielen können“, verrät Herrencoach Roland Becker. „Wir haben in Hösel einige Runden gespielt. Wir kennen den Platz.“ Den Platz zu kennen, ist das Eine, gut zu spielen, etwas Anderes. Aber da macht sich Becker keine großen Sorgen. Dass seine Jungs in Form sind, haben sie zuletzt bewiesen. So spielte sich Cedric Otten in Tschechien auf Platz drei und wenig später in Polen auf Platz zwei. Und auch Max Mehles, David Li, Max Herter, Julian Baumeister, Johannes Lube, Philipp Heller, Florian Schmiedel, Christian Hellwig, Frederik Strünker und Nicolai von Dellingshausen wissen, wie man die Schläger schwingt. „Unser Ziel ist es natürlich, vorne wegzulaufen“, sagt Becker. „Aber Hösel ist beim Heimspiel topmotiviert, und Frankfurt hat mit zwei Tagessiegen viel Selbstvertrauen getankt. Aber mit meinem Team sollte es möglich sein, vorne zu landen.“ Das wäre mit Blick auf die Tabelle gut, denn im Dreikampf um zwei Final-Four-Plätze sind die Düsseldorfer derzeit nur Dritte.

Bei den Damen sieht genauso aus. Sie sind mit sieben Punkten Tabellendritte. Berlin-Wannsee hat neun Punkte gesammelt, Hamburg acht. Also sollen Sophie Hausmann, Merle Kasperek, Antonia Eberhard, Anna Theresa Rottluff, Katharina Rzepucha-Hlubek, Fenja Rengstorf sowie Christina-Theresa und Patricia-Fabienne Schmitz für den Sturm auf die Tabellenspitze sorgen. „Die Damen haben bei den letzten Trainingsrunden wirklich gut gespielt. Die Trainingsleistungen müssen sie jetzt nur noch in Gatow auf den Platz bringen“, meint Webers.