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Brinkmann weiß, was seine Jungs können

Brinkmann weiß, was seine Jungs können

TuRU nutzt Erfahrungen aus dem Fortuna-Spiel.

Manch einer der knapp 1000 Besucher im Stadion an der Feuerbachstraße rieb sich am Dienstagabend verwundert die Augen. Dennis Brinkmann tat dies nicht. Der Trainer des Fußball-Oberligisten TuRU war nicht sonderlich überrascht darüber, dass sein Team bei der knappen 1:2-Niederlage im Testspiel gegen die Zweitliga-Profis der Fortuna so erstaunlich gut mitgehalten hatte. „Ich habe es nicht anders erwartet. Ich weiß schließlich, was die Jungs können“, sagte der Es-Profi mit gewissem Stolz. Ihre Stärken wollen die Oberbilker nun auch am Sonntag beim VfR Fischeln ausspielen. „Das Spiel gegen die Fortuna war toll, aber das Wichtigste für uns ist die Oberliga“, sagt der A-Lizenzinhaber, der sein Team wieder „top vorbereitet und fit“ in die Partie schicken wird. Angst, dass die laufintensive Partie gegen den großen Nachbarn am Dienstag zu viel Kraft gekostet hätte, hat Brinkmann nicht. „Zwischen beiden Spielen liegen vier Tage Pause. Das ist ausreichend. Die Jungs spielen doch außerdem gerne Fußball“, sagt TuRUs Trainer.

Gerne Fußball spielen würden am Sonntag auch Andrej Hildenberg und Tim Kosmala. Doch das Duo des SC West ist bis auf Weiteres zum Zuschauen verdammt. Vor allem Kosmala dürfte es ärgern, dass er für die Partie bei seinem Ex-Verein SSVG Velbert keine Rolle spielt. Der Innenverteidiger, der sich in der Sommerpause nach monatelangen Beschwerden einer Operation in der Leistengegend unterzogen hatte, klagt nun erneut über Schmerzen, diesmal aber am anderen Bein. Kosmala versucht die Probleme nun zunächst konservativ in den Griff zu bekommen, fällt aber mindestens zwei Wochen aus. Noch schlimmer erwischte es Andrej Hildenberg, der sich mehrere Bänder in der Schulter riss, bereits operiert wurde und nun rund fünf Monate pausieren muss. Eine klare Schwächung für den SC West, der deshalb in Velbert aber nicht klein bei geben möchte. „In Bestbesetzung sehe ich uns nicht so weit entfernt von Velbert. Aber auch so haben wir denke ich eine Chance“, sagt Trainer Marcus John.

Seine Chance will der DSC 99 im Aufsteigerduell mit dem SV Straelen suchen. Der unter Jörg Vollack ungeschlagene „Club“ geht selbstbewusst ins Spiel, muss aber gewarnt sein. Denn ein Blick auf den Straelener Kader verrät, dass die Gäste kein normaler Neuling sind. In Kevin Weggen, Fabio Ribeiro, Aaram Abdelkarim oder Jannik Stevens tummeln sich einige Kicker mit höherklassiger Erfahrung im Aufgebot des SVR, der daher der Favorit ist.