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Borussia startet in die Europapokal-Saison

Borussia startet in die Europapokal-Saison

Heute geht es im ersten Spiel der Champions-League gegen Hennebont.

Als das Champions-League-Finale gegen den russischen Club Fakel Orenburg im Mai verlorenging, war die Enttäuschung bei Borussia Düsseldorf groß. Trotzdem präsentierte sich der Vorzeigeclub des deutschen Tischtennissports als fairer Verlierer und erkannte die Überlegenheit der Mannschaft um Dimitrij Ovtcharov und Jun Mizutani an. Heute startet die europäische Königsklasse in ihre neue Saison und die Borussia nimmt einen weiteren Anlauf auf den fünften Champions-League-Triumph. Es wäre der erste seit 2011. Gegner im Tischtenniszentrum an der Ernst-Poensgen-Allee (18.30 Uhr) ist der GV Hennebont.

Die Franzosen waren zuletzt in der Spielzeit 2014/15 Kontrahent in der Gruppenphase. Bereits damals standen der Taiwanese Chen Chien-An und Lokalmatador Quentin Robinot im Aufgebot des viermaligen Meisters. Ergänzt wird das Top-Duo durch den Engländer Liam Pitchford, der von 2011 bis 2016 in der Bundesliga für Ochsenhausen an der Platte stand. „Hennebont hat eine recht ausgeglichene Mannschaft“, sagt Borussias Trainer Danny Heister. „Bei Chen Chien-An weiß man nie, woran man ist. Er kann sehr gute, aber auch mittelmäßige Tage haben. Wenn wir unsere Form abrufen können, sollten wir der Favorit sein.“

Hennebont gilt in der Gruppe mit KS Dzialdowo (Polen) und Roskilde (Dänemark) als der Hauptkonkurrent in der ersten Europapokal-Phase. Gerade deshalb möchte die Borussia ihrer Favoritenrolle heute gerecht werden und einen ersten Schritt in Richtung Gruppensieg machen.

Nach vier Wochen Pause geht es am Sonntag dann auch in der Bundesliga weiter. Gegner im zweiten Heimspiel binnen 45 Stunden ist der TTC Fulda-Maberzell. Beide Teams standen sich zuletzt im Play-off-Finale im Juni gegenüber, das die Borussia in Frankfurt am Main klar mit 3:0 für sich entschied. „Wir haben uns schon viele spannende Kämpfe mit Fulda geliefert“, sagt Manager Andreas Preuß. „Die wichtigen Finals haben wir gewonnen. Aber im Alltag haben wir uns auch schon die eine oder andere Niederlage eingefangen. Mit einem Sieg wäre der Start in die Saison perfekt.“

Über die Aufstellung für den dritten Bundesligaspieltag wird sich Trainer Heister nach eigener Aussage erst nach dem Champions-League-Auftritt gegen Hennebont Gedanken machen. „Wir bekommen es gegen Fulda wieder mit zwei Abwehrspielern zu tun, gegen die wir in der Regel gut performen. Aber Jonathan Groth hat zuletzt gegen Anton Källberg gewonnen. Darum wird die Aufstellung besonders wichtig sein.“ Für beide Spiele am Wochenende fest eingeplant ist Timo Boll. Er schlug zuletzt bei der privaten Turnierserie „T2“ in Asien auf, ist aber wieder in Düsseldorf angekommen.