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Borussia siegt auch gegen Mühlhausen

Tischtennis : Tischtennis-Borussia siegt auch gegen Mühlhausen

Die Borussen halten die Spannung hoch. Obwohl sie bereits drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde der Tischtennis-Bundesliga die Spitzenposition vor den Playoffs nicht mehr verlieren können, drücken die Düsseldorfer das Gaspedal weiter voll durch.

„Es ist wichtig, das Wettkampfgefühl vor den Playoffs nicht zu verlieren“, erläutert Anton Källberg. Das bekam jetzt der Post SV Mühlhausen zu spüren. Mit 3:1 gewann der deutsche Rekordmeister gegen den Playoff-Kandidaten.

Der 23-Jährige Schwede war es auch, der mit zwei Siegen zum „Man of the Match“ avancierte. Zum Auftakt bezwang die Nummer 58 der Weltrangliste Daniel Habesohn leicht und locker. Källberg bewies, warum er der aktuell beste Einzelspieler in der Bundesliga ist. Selbst unter Druck spielte er unglaubliche Bälle und machte mit dem ehemaligen Doppel-Europameister kurzen Prozess. „Anton hat einfach super gespielt. Ich habe zu lange auf die Bälle gewartet, aber sie sind nicht so gekommen, wie ich es gerne gehabt hätte“, gestand Habesohn.

Auch im vierten Match musste Källberg wieder ran und traf auf Steffen Mengel. Das Spiel entwickelte sich zu einem zähen Ringen, bei dem der Borusse nicht immer den Fokus behielt. Doch Källberg konnte in den ganz entscheidenden Phasen immer eine Schippe drauf legen und den deutschen Einzelmeister von 2013 in fünf Sätzen in die Schranken weisen.Zwischendrin hatte Ricardo Walther gegen seinen Trainingskumpel Mengel gewonnen und Kristian Karlsson gegen Ovidiu Ionescu verloren. Walther überzeugte mit Ballgefühl und Ballsicherheit. „Details haben den Ausschlag gegeben. So war Ric etwas sicherer auf der Rückhand“, analysiert Heister. Er hält sich mit Kritik an Karlsson zurück. „Kris ist in den wichtigen Spielen immer da. In den nicht so wichtigen Partien kann das schon mal passieren“, so Heister.

Anton Källberg – Daniel Habesohn 3:0 (11:4, 11:6, 11:6); Ricardo Walther – Steffen Mengel 3:0 (12:10, 11:7, 11:8); Kristian Karlsson – Ovidiu Ionescu 0:3 (9:11, 5:11, 9:11); Källberg – Mengel 3:2 (10:12, 11:2, 12:10, 9:11, 11:5)