Borussia Düsseldorf Zuversicht vor dem Heimdebüt von Borussias Neuen

Nach der Niederlage in Ochsenhausen steht der Meister gegen Grenzau bereits ein wenig unter Druck.

Borussia Düsseldorf: Zuversicht vor dem Heimdebüt von Borussias Neuen
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Düsseldorf. Es war kein Start nach Maß, den die Borussia am vergangenen Wochenende erwischte. Am ersten Spieltag der neuen Saison in der Tischtennis-Bundesliga unterlag der amtierende Meister bei den TTF Ochsenhausen mit 1:3 und steht vor dem Heimspiel gegen den TTC Grenzau am Sonntag (15 Uhr) bereits ein wenig unter Zugzwang. Das gibt auch Andreas Preuß zu: „Natürlich ist bei uns schon ein wenig Druck auf dem Kessel“, sagt der Manager. „Gegen Grenzau sollten wir schon gewinnen. Allerdings ist die Liga ausgeglichener denn je, ohne einen einzigen wirklich leichten Gegner.“ Denn eine zweite Niederlage wäre ein erster echter Rückschlag im Kampf um die Play-off-Qualifikation, die in diesem Jahr auf einfacherem Wege erreicht werden soll als in der vergangenen Spielzeit, als dies erst auf den letzten Drücker gelang.

Das 1:3 in der Vorwoche hat nach Ansicht von Trainer Danny Heister jedoch keine Spuren hinterlassen. „Ich habe in dieser Woche mit allen Spielern geredet“, erklärt der Niederländer. „Niemand ist in ein Loch gefallen, alle haben sich gut präsentiert. Kristian Karlsson hatte am Dienstag eine Magenverstimmung und einen Tag pausiert. Aber seit Mittwoch ist er wieder im Training.“ Grenzau, das bereits zwei Spiele absolviert hat und dabei einmal gewann, begegnet Heister mit Respekt: „Kou Lei ist ein starker Führungsspieler, der immer für zwei Siege gut ist. Dennoch ist das Team für uns schlagbar.“

Nicht dabei ist erneut Timo Boll. Der Bronzemedaillen-Gewinner von Rio hat zwar wieder mit dem Training begonnen, ein Einsatz käme aber noch zu früh. Möglicherweise wird Borussias Nummer eins in der kommenden Woche beim Heimspiel gegen Werder Bremen wieder mitwirken können. Dafür könnte Sonntag Kamal Achanta zum Einsatz kommen und die drei Neuen im Team bei ihrem Heimdebüt am Staufenplatz unterstützen.

Ein besonderes Wiedersehen gibt es gegen Grenzau mit Dirk Wagner. Der frühere Cheftrainer und Vorgänger Heisters, der die Borussia 2010 vor seinem Abschied zum „Triple“ führte, ist nach einigen Jahren als Trainer an der „Werner-Schlager-Akademie“ in Österreich zurück in der Bundesliga und neuer Trainer bei Grenzau. „Ich freue mich auf die Rückkehr und möchte gerne zeigen, dass ich zu meiner Zeit in Düsseldorf doch sehr viel gelernt und für meinen weiteren Weg mitgenommen habe. Und ich möchte zeigen, dass wir auch mit Grenzau auf einem sehr guten Weg sind“, sagt Wagner.

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