Tischtennis: Borussia kämpft um den Gruppensieg

Champions League: Borussia kämpft um den Gruppensieg

Am Freitagabend geht es für die Düsseldorfer Tischtennis-Profis in der Champions League gegen den französischen Spitzenklub AS Pontoise.

Alle Jahre wieder lädt Borussia Düsseldorf in der Adventszeit zu einer großen Pressekonferenz bei einem Sponsor ein. Am Donnerstagmittag war es mal wieder so weit. Dabei wird traditionell auf die verbleibenden Aufgaben bis zum Jahreswechsel in den diversen Wettbewerben geschaut. Zugleich lassen Manager, Trainer und Spieler des Tischtennisklubs das zu Ende gehende Kalenderjahr ein Stück weit Revue passieren — und das bot Höhen und Tiefen für den Erfolgsklub.

Im Mai gewann die Borussia die Champions League und schließlich das „Triple“ aus Deutscher Meisterschaft, nationalem und europäischem Pokal. Das wird sich im Jahr 2019 nicht wiederholen, da es im Viertelfinale um die Deutsche Pokalmeisterschaft vor drei Wochen ein überraschendes Aus beim ASV Grünwettersbach gab. „Das ist inzwischen aber verarbeitet“, sagt Manager Andreas Preuß. „Vor der Saison haben wir gewarnt, dass es nicht immer so weiterlaufen kann. Offenbar haben nicht alle zugehört.“

Am Sonntag (15 Uhr) trifft das Team von Trainer Danny Heister in Karlsruhe wieder auf den ASV Grünwettersbach. In der Bundesliga, in der der Titelverteidiger derzeit nur auf dem fünften Tabellenplatz steht — und damit außerhalb der Play-off-Ränge —, soll es einerseits die Revanche für das bittere Pokal-Aus geben. Noch wichtiger ist andererseits aber, aufgrund der aktuellen Tabellensituation keine weiteren Zähler in der Liga liegenzulassen.

Omar Assar und Timo Boll können am Freitagabend spielen

Zuvor aber steht für die Borussia eine andere wichtige Aufgabe an: Im sechsten und letzten Gruppenspiel der Champions League geht es für Timo Boll und Co. am Freitagabend (19.30 Uhr, Tischtennis-Zentrum) gegen den französischen Spitzenklub AS Pontoise um den Gruppensieg. „Wir wollen Platz eins in der Gruppe sichern, um einer schwierigen Aufgabe im Viertelfinale aus dem Weg zu gehen“, sagt Preuß. Dabei helfen soll auch der zuletzt aus dem Spielbetrieb herausgehaltene Omar Assar. Der Ägypter ist nach mentaler Erholungspause wieder einsatzfähig, auch Boll, dessen Rückenbeschwerden noch nicht zu 100 Prozent auskuriert sind, kann eingesetzt werden. Zudem stehen Kristian Karlsson und Anton Källberg parat.

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