Preuß: Das wird ein heißer Tanz für uns

Borussia trifft am Samstag auf Chartres.

Düsseldorf. Die Ausgangsposition ist gut, die Tür zum Finale aufgestoßen. Doch Spieler und Verantwortliche bei Borussia Düsseldorf wissen, dass das 3:1 aus dem Hinspiel kein Ruhekissen ist, wenn es am Samstag ins Halbfinal-Rückspiel in der Tischtennis-Champions-League geht. „Im Hinspiel musste der Gegner ohne Gao Ning antreten. Diesmal ist er dabei, und damit sind die Franzosen noch gefährlicher. Ich erwarte einen heißen Tanz“, sagt Manager Andreas Preuß vor dem Duell gegen Chartres (13 Uhr, Staufenplatz).

Alle drei Einzelsiege im Hinspiel vor drei Wochen wurden erst im Entscheidungssatz perfekt gemacht, zweimal davon sogar nur mit einem Zwei-Punkte-Vorsprung. Auch deshalb sind die Aussagen von Preuß und Trainer Danny Heister kein Understatement. „Wir haben uns in Chartres eine gute Ausgangsposition verschafft, aber der Mannschaft wird im Rückspiel noch einmal alles abverlangt werden“, sagt der Niederländer.

Auch Timo Boll, im Hinspiel mit zwei Siegen gegen Damien Eloi und Robert Gardos der Matchwinner, weiß um die Stärke des Gegners. „Gao Ning macht Chartres für uns unberechenbarer. Er ist ein Weltklassespieler, Nummer 15 der Welt und kann gegen jeden von uns punkten“, sagt der Weltranglisten-Siebte.

Vor ausverkauftem Haus im Tischtenniszentrum benötigt die Borussia nur zwei Einzelsiege, um sich das Finale zu sichern. Auf Rechenspiele bei einer etwaigen 1:3-Niederlage und einen ähnlichen Krimi wie im Viertelfinale gegen Pontoise Cergy, als das bessere Satzverhältnis den Ausschlag gab, wollen die Düsseldorfer gerne verzichten.

Während Kamal Achanta im Hinspiel in Frankreich fehlte, ist der Inder ebenso mit dabei wie der zuletzt verletzte Panagiotis Gionis. Der Abwehrspezialist hat nach einer Muskelverletzung im rechten Ellbogen aber noch Trainingsrückstand. Daher erscheint es wahrscheinlich, dass Patrick Franziska neben Achanta und Boll zum Einsatz kommt.

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