Borussia sorgt für klare Verhältnisse

In der Bundesliga sichert sich das Heister-Team einen 3:0-Sieg in Mühlhausen.

Die Borussia konnte den elften Sieg im 13. Bundesliga-Spiel der Saison feiern. Timo Boll und seine Teamkollegen gewannen beim Post SV Mühlhausen klar mit 3:0 und unterstrichen damit ihre gute Form, die sie schon im ersten Champions-League-Viertelfinale am Mittwoch in Russland gezeigt hatten. Damit bleibt Düsseldorf unangefochtener Tabellenführer und hat fünf Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde weiterhin einen klaren Vorsprung auf die Verfolger.

Im Auftakt-Einzel verlor Kristian Karlsson zwar den ersten Satz. Dann aber hatte es der Schwede plötzlich eilig und überließ Daniel Habesohn in den folgenden drei Durchgängen insgesamt gerade einmal elf Punkte. Nach 24 Minuten hatte der 26-Jährige bereits für die 1:0 Führung des deutschen Rekordmeisters gesorgt.

Dass es dabei nicht lange bleiben würde, war abzusehen. Mit ähnlichem Tempo überrollte Timo Boll im zweiten Einzel den Rumänen Ovidiu Ionescu und behielt beim 3:0 noch deutlicher die Oberhand, so dass die Mannschaften bereits nach weniger als 45 Minuten und bei einer 2:0 Führung für die Gäste zur Pause in die Kabinen gingen.

Am spannendsten ging es in der dritten Partie zwischen Düsseldorfs Stefan Fegerl und Lubomir Jancarik aus der Tschechischen Republik zu. Fegerl gewann das Duell nach Abwehr eines Matchballs knapp mit 10:12 im Entscheidungssatz und machte damit den Sieg der Düsseldorfer perfekt.

„So muss es laufen“, sagte Danny Heister. „Das war heute eine sehr konzentrierte Leistung. Besonders nach so einer anstrengenden Woche inklusive Champions-League-Reise nach Russland ist das nicht selbstverständlich.“ Die Thüringer hatten in dieser Saison bereits fünf Heimspiele mit 3:0 gewonnen und nur eines verloren.

In der Liga geht es für die Borussia nun erst am 11. Februar mit dem Heimspiel gegen den SV Werder Bremen weiter. Zwei Tage zuvor steht aber zunächst das Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Jekaterinburg aus Russland auf dem Programm — ebenfalls im heimischen CenterCourt.

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