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Borussia Düsseldorf: Borussia schaltet in Endspiel-Modus

Borussia Düsseldorf : Borussia schaltet in Endspiel-Modus

Tischtennis-Rekordmeister muss gegen Mühlhausen unbedingt siegen.

Düsseldorf. Andreas Preuß redet nicht um den heißen Brei herum. „Unsere Siegchancen gegen Chartres sind klein. Ein Erfolg ist nicht realistisch“, sagt der Manager von Borussia Düsseldorf. In der Tischtennis-Champions-League steht heute Abend (19 Uhr) das Heimspiel gegen den Tabellenersten der Gruppe D aus Frankreich an. Und pünktlich zum nächsten Spielwochenende mit Europapokal und Bundesliga gibt es die nächste Verletzung zu vermelden. Patrick Franziska hat sich einen leichten Faserriss im Arm zugezogen und fehlt mindestens gegen Chartres. Auch und gerade deshalb sieht Preuß sein Team in der Außenseiterrolle.

Da die Rückkehr von Spitzenspieler Timo Boll wohl noch zwei oder vielleicht drei Wochen auf sich warten lässt, muss Trainer Danny Heister erneut als dritter Mann an die Platte treten. „Für uns steht das Spiel am Sonntag in Mühlhausen im Vordergrund. In der Champions League haben wir aktuell weniger Druck“, erklärt der Niederländer. Sollte Bogoria gegen Ostrau gewinnen, wäre das Resultat der Borussia gegen Chartres bereits unerheblich — und die Düsseldorfer vorzeitig im Viertelfinale.

Im schlechtesten Fall bliebe in 14 Tagen immer noch das „Endspiel“ in Ostrau. Doch der verletzte Patrick Franziska, der noch eine kleine Chance auf einen Einsatz am Sonntag hat, hält eine Überraschung gegen die Franzosen nicht für unmöglich: „Im Hinspiel fehlten Timo Boll und Kamal Achanta. Da haben wir nur 2:3 verloren.“

Angesichts des fünften Tabellenplatzes ist es klar, dass das Bundesligaspiel in Mühlhausen am Sonntag (15 Uhr) — mit Blick auf dieses Wochenende — von größerer Bedeutung ist. „Wir sind ab sofort im Endspielmodus“, sagt Preuß, der bereits auch an die kommende Saison denkt. Bei der Borussia wird über eine Vergrößerung des Kaders nachgedacht. Andererseits warnt Preuß aber davor, dass bei fünf Spielern auch immer zwei draußen sitzen müssten. Jetzt aber gilt die volle Konzentration Chartres und Mühlhausen. „Es ist noch alles drin“, sagt Preuß. Das erste Endspiel steht an.