Tischtennis Testspiel gegen Lissabon

Düsseldorf · Für Borussia ist die Begegnung in der Tischtennis-Champions-League die ideale Vorbereitung für die Bundesliga.

Eine neue Rolle für Timo Boll. Der Routinier in Aktion.

Eine neue Rolle für Timo Boll. Der Routinier in Aktion.

Foto: dpa/David Inderlied

(tino) Die Borussen haben es ihren bisherigen drei konzentrierten und spielstarken Auftritten in der Tischtennis-Champions-League zu verdanken, dass das vierte Spiel in der Gruppe D lediglich ein Pflichtspiel ohne besonderen Wert ist. Weder SPG Felbermayr Wels (Österreich) noch der letzte Gruppengegner, Sporting Clube de Portugal aus Lissabon, können die Düsseldorfer noch von Tabellenplatz eins verdrängen. Da hat die Auseinandersetzung am Freitag ab 19 Uhr in eigener Halle keinerlei Auswirkungen mehr darauf, dass der sechsmalige Champions-League-Sieger das Final Four der europäischen Königsklasse in der Saarlandhalle in Saarbrücken erreicht hat. Obwohl die Begegnung gegen die Südeuropäer nur noch statistischen Wert besitzt, wollen die Borussen die Partie seriös angehen und planen mit dem Einsatz von Timo Boll. „Dang Qiu ist, wenn alles normal läuft, nicht für das Spiel vorgesehen“, verrät Trainer Danny Heister. „Dennoch nutzen wir das Spiel, um weiter an uns zu arbeiten und uns zu entwickeln, denn wir stehen in den kommenden Wochen noch vor einigen schweren und wichtigen Aufgaben.“ Und nichts sei ein besseres Training als ein Wettkampf. Vermutlich wird auch Anton Källberg im Aufgebot stehen, so dass einer der beiden Youngster Kay Stumper oder Borgar Haug den dritten Platz im Spieltagteam einnehmen wird. „Wir wollen die Gruppe verlustpunktfrei beenden“, verdeutlicht Manager Andreas Preuß das Ziel.

Das zu erreichen sollte gegen das aktuelle Team des 39-maligen portugiesischen Meisters machbar sein. In der Weltrangliste können Diogo Carvalho, Diogo Silva, Bode Abiodun, Tiago Abiodun, Diogo Chen und Francisco Silva den Borussen nicht das Wasser reichen. Auf Platz 157, und damit am höchsten notiert, ist Bode Abiodun. Bei den Düsseldorfern ist Källberg auf Platz 15 die Nummer eins, sofern Qiu nicht eingesetzt wird. Der 27-jährige ist im globalen Ranking als Nummer 13 noch zwei Plätze besser eingestuft. Da besteht die Gefahr, dass die Borussen die Portugiesen auf die leichte Schulter nehmen. Aber das gilt es zu verhindern, denn Schlendrian wollen die Verantwortlichen vereiteln. „Wir wollen die Einstellung und die Form auch für die Bundesliga-Begegnung am Sonntag in Mainz konservieren, um dann hoffentlich Ende des Jahres die Herbstmeisterschaft feiern zu können“, erläutert Preuß.

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