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Bittere Niederlage für Frauen des CfR Links

Bittere Niederlage für Frauen des CfR Links

Nach 1:2 gegen Rheine noch immer punktlos. Landesligist TuSA siegt mit 2:0.

Düsseldorf. Voller Zuversicht waren die Frauen von Fussball-Regionalligist CfR Links am vergangenen Sonntag in ihr Heimspiel gegen den bis dato gleichfalls noch punktlosen FFC Heike Rheine gegangen, umso größer war die Ernüchterung nach dem Schlusspfiff. Das Team von Trainerin Melanie Strangulis unterlag dem Gast aus dem Münsterland im wegweisenden Kellerduell mit 1:2 (0:1), bleibt damit auch nach fünf Spielen noch immer ohne Zähler und ist weiter Schlusslicht der Tabelle. Der Rückstand auf das derzeit vom GSV Moers besetzte rettende Ufer beträgt nach diesem bitteren Rückschlag schon vier Punkte.

„Aufgrund des Spielverlaufes und des Chancenverhältnisses hätten wir den Rasen eigentlich als Sieger verlassen müssen. Aber leider fehlt uns im Angriff derzeit die Effektivität“, sagte Strangulis. Ihre Mannschaft begann forsch, wirkte dabei jedoch auch übermotiviert. So landete ein Abschlag von Torfrau Sonja Metz bei Gästespielerin Theresa Löderbusch, die durch die zu weit aufgerückte Abwehr keine Mühe hatte, die frühe Führung zu erzielen (6.). Die Heerdterinnen zeigten sich unbeeindruckt und wurden in der 62. Minute für ihre Bemühungen endlich belohnt. Antje Heitmann gelang der Ausgleich, doch bei der überschwenglichen Freude darüber ging offenbar die Konzentration verloren. Nur drei Minuten später gelang Sinah Lütke-Harmölle mit einem Schuss von der Mittellinie (!) das 2:1, dem der CfR bis zum Ende vergeblich hinterherrannte. Am Sonntag kommt es in Moers nun damit fast schon zu einem „Abstiegsendspiel“.

Frauen-Fussball-Landesligist TuSA Düsseldorf siegte derweil beim SSV Sudberg mit 2:0 (1:0) und ist mit sechs Punkten Rückstand auf Spitzenreiter SpVgg Schaephuysen fünfter. Schon nach wenigen Sekunden brachte Maria Martynenko das Team von Trainer Peter Garnkäufer in Führung. Für die Entscheidung auf den Wuppertaler Südhöhen sorgte schließlich in der 53. Minute Catharina Makosch.