Beachvolleyball: Düsseldorfer Duo landet auf Platz zwei​

Beachvolleyball : Das Düsseldorfer Duo landet auf Platz zwei

Nur beim Männerfinale regenet es kurz. Turnierfazit fällt aber positiv aus.

Nach der Premiere der Techniker Beach Tour im vergangenen Jahr war der zweite Aufschlag der Beachvolleyball-Turnier-Serie in Düsseldorf erneut ein Erfolg. Dies unterstrichen die insgesamt 32 000 Zuschauer, die an drei Tagen bei zumeist sommerlichen Temperaturen das Turnier der ranghöchsten deutschen Beach-Volleyball Tour besuchten, eindrucksvoll. Nur zum Finale der Männer verirrte sich ein Regenschauer über dem Burgplatz, von dem sich aber weder Zuschauer noch Spieler abhalten ließen. Die Titel des mit 30 000 Euro dotierten Turniers zwischen Altstadt und Rheinuferpromenade sicherten sich das Interimsduo Jonathan Erdmann/Jonas Schröder (VCO Berlin/United Volleys Frankfurt) und die Titelverteidigerinnen Melanie Gernert/Elena Kiesling (SV Lohhof). „Aus Düsseldorfer Sicht hat es das Duo Anna Hoja und Stefanie Hüttermann im Frauen-Finale besonders spannend gemacht. „Leider hat es für den Turniersieg nicht ganz gereicht“, sagte Burkhard Hintzsche, Düsseldorfs Stadtdirektor, der sehr zufrieden mit der Veranstaltung war.

Prominenten Besuch gab es von Fortuna Düsseldorf. Trainer Friedhelm Funkel, Co-Trainer Axel Bellinghausen, Adam Bozdek und Oliver Fink wurden am Burgplatz begeistert empfangen. „Ich mag die Leidenschaft beim Beach-Volleyball, wie athletisch um die Punkte gerungen wird. Es ist ein sehr anstrengender Sport. Ich kann das etwas nachvollziehen, da ich gern im Urlaub selbst spiele. Aber da spielen wir sechs gegen sechs“, sagte Funkel.

Im Finale bei den Frauen kamen Gernert/Kiesling zu einem 2:0 über Anna Hoja/Stefanie Hüttermann von TuSA 06, die somit wie in Münster den zweiten Platz in Folge belegten. Der Düsseldorfer Sand scheint dem Siegerduo zu liegen. „Der Sand ist super hier. Ich glaube, den packe ich mir unters Kopfkissen“, sagte Melanie Gernert, die mit 68,8 km/h ebenso wie David Poniewaz (mit 102,8 km/h) als härteste Aufschläger je 500 Euro erhielten.

wz.de/dsportvideos

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