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ART: Markús Máni Michaelsson Maute auf alten Pfaden

ART: Markús Máni Michaelsson Maute auf alten Pfaden

Der ehemalige HSG-Handballer stattete seinem ehemaligen Mitspieler Jens Sieberger einen Besuch ab.

Düsseldorf. Beeindruckt stand Markús Máni Michaelsson Maute in der Sporthalle an der Graf-Recke-Straße und beobachtete die vielen fleißigen Helfer vor der Drittliga-Partie des ART Düsseldorf gegen den VfL Gummersbach II. Der ehemalige isländische Nationalspieler, der von 2004 bis 2006 bei der HSG Düsseldorf in der Bundesliga spielte, stattete seiner ehemaligen Heimat einen Besuch ab, um sich bei einer Unternehmensberatung vorzustellen. „Es ist unglaublich, wie viele Leute in Deutschland selbst bei einem Drittligaspiel mithelfen“, sagte der 32-Jährige, der inzwischen in Evanston, nördöstlich von Chicago, in den USA lebt. „So viele helfen meist nicht mal bei den isländischen Ligaspielen mit. Das beeindruckt mich wirklich und ich habe großen Respekt vor dem Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer.“

„4M“, wie man den Isländer in seiner Zeit bei der HSG nannte, besuchte vor allem seinen ehemaligen Mitspieler Jens Sieberger. „Es ist schön, dass man nach so vielen Jahren immer noch in Kontakt steht“, freute sich Jens Sieberger über den Besuch des Isländers. Sportlich konnte der ART Düsseldorf unter den Augen des gebürtigen Berliners nicht überzeugen und den zweiten Heimerfolg der Saison einfahren. Das Team seines Freundes verlor mit 20:25. Hauptgrund für den Besuch in Deutschland war jedoch nicht der Handballsport sondern ein Vorstellungsgespräch bei einer Unternehmensberatung. In den USA besucht der Isländer die „Kellogg School of Management“. Im Sommer 2014 will er diese dann mit dem Titel „MBA“ (Master of Business Administration) in Richtung Europa, am liebsten Deutschland, verlassen. Seit Sommer 2012 lebt „4M“ mit seiner Frau Kristin Laufey Gudjónsdóttir in Evanston, inzwischen mit Nachwuchs: Max Markússon Maute feiert demnächst seinen ersten Geburtstag.

Handballtechnisch hat sein jetzt 32 Jahre alter Vater zuletzt für seinen Heimatklub Valur Reykjavik, bei dem inzwischen der Ex-Nationalspieler Olafur Stefansson Coach ist, gespielt. In den USA informiert er sich „ über Freunde und die Medien“ über die Handballszene.