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ART feiert Wiedersehen mit Berblinger

ART feiert Wiedersehen mit Berblinger

Das Sieberger-Team empfängt Hagen und hofft am Samstag auf 500 Zuschauer.

Düsseldorf. Der ART Düsseldorf hat eine positive Entwicklung hinter sich. War der Klub vor einem Jahr in der 3. Liga West die Schießbude der Liga, sind die Rather unter Jens Sieberger in der dritthöchsten Spielklasse angekommen. Auch bei der Zuschauer-Resonanz erfreut sich der Klub immer größerer Beliebtheit. Für das Spiel am Samstag gegen Eintracht Hagen (19 Uhr, Graf-Recke-Str.) hofft Jens Sieberger darauf, dass man vor über 500 Zuschauern ein Topteam schlagen kann.

„Gegen Dormagen haben wir vor einer Woche gezeigt, dass wir auch gegen eine Spitzenmannschaft mithalten können“, sagt Jens Sieberger. Den TSV Bayer Dormagen hatten die Rather Handballer am Rande einer Niederlage.

Hagen als Gegner profitierte im Abstiegskampf der vergangenen Saison davon, dass Lars Hepp vom TuS Wermelskirchen zu den Westfalen wechselte und ihm mit Julian Renninger, Johannes Sonnenberg, Dirk von Walsem und Lukas Tebbe gleich vier Akteure folgten. Inzwischen spielt auch Frank Berblinger (36) in Hagen. Der ehemalige HSG-Rechtsaußen freut sich wie Hendrik Halfmann, der mit der A-Jugend der Rather 2010 Deutscher Meister wurde, auf die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

Zur neuen Saison wurde das Team noch einmal mit drei Topspielern verstärkt: Keeper Stefan Nippes (Leichlingen), Simon Ciupinski (Korschenbroich) und Mirko Szymanowicz (Rheinhausen). Mit 7:3 Punkten belegt Hagen hinter dem punktverlustfreien Zweitliga-Absteiger TuS Ferndorf (10:0 Punkte) und dem Bayer Dormagen (8:2) auf dem dritten Platz.

Während der ART Düsseldorf in der vergangenen Spielzeit meist nur 300 Zuschauer im Schnitt begrüßte, freuen sich die Verantwortlichen inzwischen über die große Resonanz. In den Heimspielen gegen Neuss und Dormagen kamen jeweils 500 Zuschauer in die Sporthalle an der Graf-Recke-Straße und sorgten für tolle Atmosphäre. Auch bei Sponsoren erfreut sich der Club größerer Beliebtheit. Sieberger schaut sich deshalb nach Verstärkungenum, doch bislang ist er nicht fündig geworden. „Klar ist, dass uns die Spieler sofort weiterhelfen müssen“, sagt der Saarländer.