Arbeitssieg bringt Giants auf Rang vier

Arbeitssieg bringt Giants auf Rang vier

Gegen den schwachen Nachwuchs aus Bonn reicht eine zweckmäßige Leistung.

Die ART Giants Düsseldorf haben auch im sechsten Heimspiel der Saison ihre weiße Weste auf eigenem Parkett wahren können. Das Team von Trainer Jonas Jönke besiegte in der ersten Basketball-Regionalliga am letzten Hinrunden-Spieltag die Baskets Bonn II mit 84:75 (24:20/22:16/19:21/19:18) und machte in der Tabelle bei 16:8 Punkten einen Sprung auf Platz vier. Der Rückstand auf die Spitzenteams aus Münster und Grevenbroich blieb aber bei sechs Zählern. „Ich bin froh, dass wir die Hinrunde erfolgreich beenden konnten“, sagte Jönke.

Schließlich fiel der Erfolg in die Kategorie Arbeitssieg, und die sind mitunter besonders schwer einzufahren. Der Qualitätsunterschied zwischen den Giants und ihren Gästen von der Bonner Hardthöhe war derart deutlich, dass sich die Zuschauer in der Halle des Comenius-Gymnasiums um die Zukunft des fünfmaligen deutschen Vize-Meisters Sorgen machen konnten. Dessen Nachwuchs nämlich war den Düsseldorfern nicht nur technisch wie taktisch unterlegen, er ließ auch jedes kämpferische Aufbäumen vermissen. So brauchten die Giants nicht schön, sondern lediglich zweckmäßig zu agieren.

Schnell führten die Blau-Weiß-Roten mit 8:0. Im Gefühl ihrer Überlegenheit ließ die Mannschaft allerdings in der Defensive einige Lücken zu, die Trainer Jönke nicht gefallen haben dürften. Die Bonner aber wussten daraus kein Kapital zu schlagen, so dass die Giants bis zur Halbzeit ohne große Mühe ein Zehn-Punkte-Polster (46:36) herauswarfen. Nach der Pause das gleiche Bild: Bonn konnte nicht, die Giants wollten nicht. So ging das dritte Viertel gar verloren und Jönke grummelte ein wenig: „Dieses Spiel hätten wir viel früher entscheiden können.“

In Gefahr waren die zwei Punkte aber nie. So ging der Blick von Jönke gleich Richtung Rückrunde, die für die Giants am Samstag (19 Uhr) daheim gegen Schlusslicht SV Hagen-Haspe beginnt. „So eine Rückrunde kann lang sein. Mal sehen, ob die Spitzenteams noch ins Stolpern kommen und wir dann vielleicht angreifen können“, sagte der 33-Jährige und ergänzte: „Dafür müssen wir bis Weihnachten eine weiße Weste behalten. Zu Hause ist das bis jetzt ja gelungen.

Giants: Zvinklys (21), Kleiza (16), Cooper (10), Kehr (10), Möhring (7), Dohmen (6), Paskov (6), Janoschek (4), Rathjen (4)