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Angermund spielt Unentschieden, HSG II gewinnt in Gladbach

Handball : Angermund rettet einen Zähler, HSG II feiert Sieg

TVA kommt spät zum Ausgleich, HSG steigert sich nach der Pause.

Ein Unentschieden und einen Sieg gab es für die Düsseldorfer Amateur-Handballer am Wochenende. Timo Kohl rettete dem TV Angermund beim abstiegsbedrohten SV Neukirchen am Samstagabend einen Zähler beim 24:24. Die HSG Neuss/Düsseldorf II feierte dagegen den elften Saisonsieg beim 29:25-Auswärtssieg bei Borussia Mönchengladbach.

17 Jahre lang war Uli Richter Trainer beim TV Angermund. Nach dem 24:24-Unentschieden beim SV Neukirchen wird er nur noch zweimal auf der Bank des Oberligisten sitzen. Frühzeitig hatte Richter bekanntgegeben, dass er den Klub zum Saisonende verlassen würde und neue Herausforderung. Diese hat der Coach nun gefunden. In den nächsten Wochen soll er bei einem Oberliga-Konkurrenten des TV Angermund als neuer Trainer vorgestellt werden. Mit dem Punktgewinn beim SVN konnte Richter hingegen gut leben: „Wir haben sicherlich nicht unser bestes Spiel absolviert, mussten aber wieder mit einem Minikader angetreten. Wir haben Moral bewiesen und uns nie aufgegeben, haben alles gegeben.“ Zehn Minuten vor dem Spielende lag der TVA aussichtslos mit 18:23 im Hintertreffen. Dank einer 6:1-Serie in den letzten zehn Minuten nahm das Team noch einen Zähler mit und verteidigte Platz vier.
Jakubiak, Siegel – Merten, Kohl (4), Jansen (1), N. Thanscheidt (4), Gensch (3), Neukirchen (4), Katzubek, Hasselbach, Ranftler (8/2)

Ebenfalls personell angeschlagen war Oberligist HSG Neuss/Düsseldorf II. So nahmen als Offizielle Nils Artmann und Paul Skorupa aus dem Zweitligakader der Vikings auf der Bank Platz. Bei Borussia Mönchengladbach gab es dennoch einen souveränen 29:25 (11:13)-Erfolg. Durch Saisonsieg Nummer elf verbesserte sich das Team auf Platz sieben und glich das Punktekonto auf 24:24 aus. Dabei lag die Vikings-Reserve im ersten Durchgang permanent im Rückstand, drehte die Partie in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit. Über 15:15 zog die HSG auf 18:16 und 25:20 davon. Dieser Vorsprung reichte in der Endphase, Gladbach konnte lediglich bis auf drei Treffer verkürzen.  

Hallfeldt – Erfurth (5), Surmann (4), Hustede (1), Horvath (1), Zwarg (14/2), Görgen (3), Middell (1)