4:1 in Odenkirchen: VfL Benrath meldet sich eindrucksvoll zurück

4:1 in Odenkirchen: VfL Benrath meldet sich eindrucksvoll zurück

Yannick Krohn erzielt zwei Tore für das Schlusslicht. Astrit Hyseni lässt den MSV spät jubeln.

Der VfL Benrath hat sich im Kampf um den Verbleib in der Fußball-Landesliga eindrucksvoll zurückgemeldet und weiterhin alles in der eigenen Hand. Die Mannschaft von Trainer Frank Stoffels, der seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert hat, setzte sich eine Woche nach der bitteren 2:3-Heimniederlage gegen Kapellen-Erft gestern mit 4:1 (1:0) bei der SpVg Odenkirchen durch und schöpft nach dem sechsten Saisonsieg neue Hoffnung. Yannick Krohn hatte die Schlossstädter per Foulelfmeter in Führung geschossen (31.). Das Schlusslicht hielt den knappen Vorsprung bis in die Schlussviertelstunde. Dann erzielte Claudio Bemba (75.) das vorentscheidende 2:0 .

Richtig hin und her ging es in den letzten Minuten der Begegnung. Mohamed Achouird Fatni (85.) erhöhte für den VfL, ehe Marcel Pohl für den Tabellenvierten verkürzte. Krohns zweiter Streich war der Schlusspunkt unter einer beeindruckenden Vorstellung der Benrather, die zwar weiterhin Tabellenletzter sind, aber nur noch drei Punkte Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze aufweisen. Die Chance, die „rote Laterne“ abzugeben, bietet sich dem Stoffels-Team bereits am Mittwoch. Im Nachholspiel gastiert der VfL dann beim FC Remscheid, der aktuell selbst nur drei Punkte mehr auf dem Konto hat.

Planungssicherheit hat spätestens seit gestern der MSV Düsseldorf. Die Mannschaft von Trainer Mohamed Elmimouni gewann beim 1. FC Viersen mit 1:0 (0:0) und hat mit 38 Punkten die magische Grenze von 40 Zählern in Reichweite. Alles deutete bereits auf ein torloses Remis hin, doch dann traf Astrit Hyseni in der 90. Minute zum umjubelten Siegtreffer.

Nach neun Spielen ohne Niederlage erwischte es dafür den Rather SV mal wieder. Das zwischenzeitliche 1:1 durch Talha Demir (44.) war im Auswärtsspiel beim SC Velbert letztlich zu wenig. Das Team von Andreas Kusel musste sich am Ende mit 1:2 (1:1) geschlagen geben. tke

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