1:6 – der DSC hat sich aus der Landesliga im Kopf schon verabschiedet​

Fußball-Landesliga : 1:6 – der DSC hat sich schon verabschiedet

Selbst im Abstiegs-Endspiel kann das Kober-Team nicht mithalten. Auch Rath verliert deutlich.

Der DSC 99 kann mit den Planungen für die Fußball-Bezirksliga beginnen. Zwar ist der Klassenerhalt in der Landesliga auch nach der 1:6 (1:2)-Abfuhr gegen den direkten Konkurrenten VfL Jüchen rechnerisch immer noch möglich für das Tabellenschlusslicht. Doch selbst Andreas Kober musste nach Spielschluss zu Protokoll geben. „So haben wir keine Chance, die Liga zu halten.“ Dabei hielt der DSC die Partie in den ersten 45 Minuten noch einigermaßen offen. Bojan Katics aus über 20 Metern per Freistoß erzieltes 1:0 (10.) hielt gut 20 Minuten lang. Dann schlug der Gast aus abseitsverdächtiger Position zurück und legte noch vor der Pause per Strafstoß im Nachschuss zum 1:2 nach (37.). Katic vergab kurz vor der Pause noch die Chance zum Ausgleich, was den Platzherren offenbar den Stecker zog. Denn nach der Pause ergab sich der DSC in sein Schicksal. Jüchen zog unbeschwert auf 5:1 davon und setzte in Unterzahl (Rot, 62.) mit einem weiteren Strafstoß sogar noch einen oben drauf. Schon vor der Partie gab der DSC die Verpflichtung des jungen Stürmers Bastian Adoma (FSV Vohwinkel) bekannt.

DSC: Beer - Koß (46. Driouch), Becker, Citak (46. P.Ryboth), Njangue, Thiel (67. Gnanzou), Methner, Louis-Jacques, Raicevic, Katic, Yildiz; Tor: 1:0 (10.) Katic, 1:1 (32.) Hepner, 1:2 (37.) Peltzer, 1:3 (48.) Hepner, 1:4 (55.) Raddatz, 1:5 (60.) Kersten, 1:6 (86., Foulelfmeter) Pelztier

0:5 – Rather SV trifft nicht, der Gegner ist brutal effizient

Der Rather SV scheint im Saison-Endspurt etwas aus dem Gleichgewicht geraten zu sein. Gegen VSF Amern kam das Team von Andreas Kusel wie schon in der Vorwoche gegen Heiligenhaus deutlich unter die Räder. Doch auch wenn das Endergebnis von 0:5 (0:1) etwas anderes ausdrückte, sah Kusel die Leistungen beider Teams nicht weit auseinander. „Ich kann meiner Mannschaft nur den Vorwurf machen, dass sie vor dem gegnerischen Tor nicht kaltschnäuzig genug war. Amern war brutal effektiv, das hat heute den Unterschied ausgemacht“, lautete die Analyse des RSV-Coaches.

Rather SV: Möllemann - Lübke, Wesseln, Pira, Stillger, Fenster (72. Gatzke), Celik (62. Opdenberg), Körber, Schneider, Dogan, Tanaka (79. Lee); Tore: 0:1, 0:2 (28., 46.) Gorgs, 0:3 (53.) Fukuchi, 0:4 (66.) Caspers, 0:5 (79.) Georgs

1:1 – MSV erzielt im Kellerduell Ausgleich in letzter Sekunde

Mit etwas Glück und ganz viel Leidenschaft hat der MSV Düsseldorf am Samstag einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt auf Distanz halten können. Im Kellerduell beim TSV Meerbusch II erzielte Nabil Jaouadi in der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich. „Natürlich ist es glücklich, wenn du so spät noch einen Treffer erzielst. Aber unter dem Strich haben wir uns diesen Punkt mehr als verdient“, resümierte MSV-Coach Harald Becker. Der Fußballlehrer sah sein Team schon vor der Pause überlegen, da trafen aber nur die Platzherren. Folglich musste der MSV nach dem Seitenwechsel ins Risiko gehen, was Meerbusch die eine oder andere Konterchance ermöglichte. Diese blieben aber ungenutzt und so war es dann Nabil Jaouadi, der sein Team für die Beharrlichkeit im Anschluss an einen weiten Einwurf mit dem Tor zum 1:1-Endstand erlöste.

MSV: Bouhraou - Ntuku, Jozic, Jeder, Uzunlar, Barkammich (46. Baneshi) - Jidan, El Joudie, Kang, Saysay, Jaouadi; Tore: 1:0 (21.) Drees), 1:1 (90.) Jaouadi

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