Meldungen: LEG-Kündigungen, der Metro-Pavillon und keine Flüchtlinge mehr in Hotels

Meldungen: LEG-Kündigungen, der Metro-Pavillon und keine Flüchtlinge mehr in Hotels

Düsseldorf. Die fristlose Kündigung hat die LEG 80 Mietern in Hassels-Nord geschickt und damit für viel Unruhe gesorgt. Jetzt nahm Unternehmenssprecher Thomas Feldmann dazu Stellung: „Es ist richtig, dass wir 80 Kündigungen verschickt haben.

Diese betreffen Mieter, die eine längere Zeit keine Miete gezahlt und auf jegliche Versuche der Ansprache nicht reagiert haben.“ Dabei handele es sich um eine letzte Zahlungsaufforderung: „Niemand muss von heute auf morgen seine Wohnung verlassen.“ Wenn die Miete ausgeglichen wird, ist auch die fristlose Kündigung unwirksam. In dieser Sache arbeite man eng mit der Diakonie, dem Jobcenter Düsseldorf sowie mit der Zentralen Fachstelle für Wohnungsnotfälle zusammen.

Für viel Ärger hatte der Metro-Pavillon an der Reuter-Kaserne gesorgt. Vor allem, weil dafür vier Bäume gefällt werden mussten, die Bürger nach dem Sturm Ela gespendet hatten. Gestern wurde das Thema in der Bezirksvertretung 1 (Mitte) aufgearbeitet. Quer durch alle Fraktionen war man verärgert, dass die Lokalpolitiker im Vorfeld überhaupt nicht informiert, geschweige denn gefragt wurden. Die Verwaltung teilte dazu mit, dass es sich um ein temporäres Bauwerk handele. Dafür sei die Beteiligung der Bezirksvertretung nicht vorgesehen. Immerhin sollen die Bäume ersetzt werden, wenn der Pavillon wieder verschwindet. Auch bei der Genehmigung des Theaterzeltes war man einfach übergangen worden.

Anfang 2017 waren in Düsseldorf noch mehr als 1000 Flüchtlinge in angemieteten Hotelzimmern oder Apartementhäusern untergebracht, daneben mussten für mehr als 1100 Menschen vorübergehende Plätze in Leichtbauhallen zur Verfügung gestellt werden. Mit Bezug der fertiggestellten Modulbauanlagen an der Lützenkircher und an der Kappeler Straße kann die Unterbringung in Hotels und Appartementhäusern, laut Stadt, beendet werden. Auch die letzten verbliebenen Leichtbauhallen an der Bergischen Kaserne und der Schule Borbecker Straße werden bereits schrittweise leergezogen und können wie geplant Ende 2017 ganz aufgegeben werden.

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