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Schumannfest: Von Klassik in die Gegenwart

Schumannfest: Von Klassik in die Gegenwart

Im Mai werden Werke verschiedener Komponisten gespielt.

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p class="text">Düsseldorf. "Remix Schumann" heißt ein Konzert, das gleich am Eröffnungstag des diesjährigen Schumann-Festes veranstaltet wird. Es ist eine Art Nachhall des großen Symphoniekonzerts, das Freitag, 9. Mai, 20 Uhr, mit dem Chamber Orchestra of Europe unter der Leitung von Frans Brüggen in der Tonhalle erklingt. Die norwegische Gruppe "Punkt Live Remix" verwendet ein Tonband, das während des Hauptkonzerts im großen Saal aufgenommen wird, und gestaltet ab 22 Uhr in der Rotunde aus diesem Material (Brahms’ Doppelkonzert und Schumanns Rheinische Symphonie) eine Improvisation für Live-Elektronik, E-Gitarre und Trompete. "Wir wollen immer einen Bogen in die Gegenwart schlagen und einen Fuß ins Heute setzen", sagt Festival-Leiterin Christiane Oxenfort zu den Programmideen, die zum Schumann-Fest gehören. Vom 9. bis 19. Mai erklingen aber auch viele traditionelle Werke wie die "Dichterdiebe". Gleich zweimal komm das am Sonntag, 11. Mai, im Schumann-Saal zu Gehör. Zu den eingeladenen Klassik-Stars des Festivals zählen die junge Geigerin Lisa Batiashvili und der Cellist Alban Gerhardt (Eröffnungskonzert), das Pianistinnen-Zwillinge Labèque sowie die Sopranistinnen Christiane Oelze (12. Mai, Tonhalle) und Barbara Bonney (18.Mai, Schumann-Saal).

Infos zum Programm gibt es auf der Internetseite des Schumannfests und unter der Hotline 0211/6170617.