Polnisches Institut erinnert an Weltkrieg

Kultur Kompakt : Das Royal String Quartet spielt in der Maxkirche

Polnisches Institut erinnert an Weltkrieg

Vor 80 Jahren begann mit dem Überfall Nazi-Deutschlands auf Polen der Zweite Weltkrieg. Zum Gedenken an Millionen Opfer und verheerende Kriegszerstörungen stellt das Polnische Institut in Kooperation mit Düsseldorfer Partnern ein besonderes Programm auf. Zum Jahrestag, am 1. September, spielt um 17 Uhr in der Maxkirche das international bekannte Warschauer Streichquartett, das Royal String Quartet, Werke von James MacMillan, Benjamin Britten und Karol Szymanowski. Einladende sind außer dem Polnischen Institut der Polnische Generalkonsul, der Kantor der Maxkirche und das Maxhaus. Der Eintritt ist frei.

Ebenfalls im Maxhaus bei freiem Eintritt spricht Jochen Böhler, der deutsche Experte auf dem Gebiet von Holocaust und Zweiter Weltkrieg, am 5. September um 19.30 Uhr über die deutsche Besatzungspolitik in den besetzten Ländern.

Zum Tag des Offenen Denkmals am 8. September um 13 Uhr spricht im denkmalgeschützten Gebäude des Polnischen Instituts an der Citadellstraße 7 die Warschauer Kunsthistorikerin über die polnische Restaurierungskunst. Ihr Multimedia-Vortrag trägt den Titel „Rekonstruktion, Revitalisierung, Kreation, Warschau nach 1945. Diese Veranstaltung findet zugleich im Rahmen des 30. Jubiläums der Städtepartnerschaft Warschau-Düsseldorf statt.

Das Düsseldorfer Publikum kann auch die Fotodokumentation zu den Deportationen polnischer Bürger aus den ins Dritte Reich eingegliederten Gebieten kennenlernen. Diese Ausstellung wird am 12. September um 18 Uhr eröffnet. Von den Vertreibungen polnischer Bürger aus den von Nazideutschland annektierten polnischen Gebieten waren etwa 700.000 Menschen betroffen. H.M.

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