Kultur Kompakt: Opernstudio-Tenor Andrés Sulbarán gewinnt Preis

Kultur Kompakt : Opernstudio-Tenor Andrés Sulbarán gewinnt Preis

Er behauptete sich gegen 102 Teilnehmer.

Beim diesjährigen Concours International de Chant de Toulouse wurde der venezolanische Tenor Andrés Sulbarán mit dem Premier Grand Prix ausgezeichnet. Sulbarán ist seit der Spielzeit 2018/19 Mitglied im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein. Bei dem international renommierten Wettbewerb am vergangenen Wochenende konnte er sich unter 102 Teilnehmern behaupten.

Mit seiner Interpretation von „Kuda, kuda“ aus Pjotr Tschaikowskis „Eugen Onegin“ sowie „Ah ! Lève-toi, soleil!“ aus Charles Gounods „Roméo et Juliette“ überzeugte der junge Tenor Andrés Sulbarán Jury und Publikum in der Finalrunde des Wettbewerbs.

„Wir sind sehr stolz auf Andrés Sulbarán, und ich gratuliere ihm herzlich zu diesem schönen Erfolg“, sagt Generalintendant Christoph Meyer. „Die Förderung talentierter Nachwuchssänger ist ein Herzensthema für mich. Deshalb ist es eine besondere Freude, wenn unsere Opernstudiomitglieder sich in Wettbewerben ausprobieren und eine hochkarätige Jury für ihre sängerischen Qualitäten begeistern können“, erklärte der Opernchef als Reaktion auf den Erfolg des Schützlings.

Der aus Venezuela stammende Tenor begann seine musikalische Ausbildung 2009 an der Akademie „El Sistema“, war von 2016 bis 2018 Mitglied im „Centre de Perfeccionament Plácido Domingo” in Valencia.

Sulbarán ist in dieser Spielzeit hier als Sir Bruno Roberton (Bellini „I puritani“), Parpignol (Puccini „La Bohème”), Tschaplitzki (Tschaikowsky „Pique Dame”) und Tempo (Händel „Der Triumph der Zeit und der Desillusion“) zu erleben, sowie in „Die Zauberflöte für Kinder“.