Konzert in der Tonhalle Heimspiel mit großen Gefühlen

Düsseldorf · Die von hier stammenden  Jazzmusiker Philipp van Endert und Mathias Haus traten erstmals gemeinsam mit den Düsseldorfer Symphonikern in der ­Tonhalle auf.

Christian Kappe (Trompete), Philipp van Endert (Gitarre), André Nendza (Kontrabass) und Mathias Haus (Vibrafon, v.l.).

Christian Kappe (Trompete), Philipp van Endert (Gitarre), André Nendza (Kontrabass) und Mathias Haus (Vibrafon, v.l.).

Foto: Susanne Diesner/Tonhalle

Mathias Haus, Jahrgang 1963, und Philipp van Endert, Jahrgang 1969, sind eng verbunden mit Düsseldorf, dem hiesigen Musikleben und der Musikpädagogik. Gleichzeitig machten sich beide Jazzer auch international einen Namen: Haus mit dem Vibrafon, van Endert als E-Gitarrist. In der so gut wie ausverkauften Tonhalle gaben beide nun ein gemeinsames Konzert unter der Überschrift „All My Life“. Für Mathias Haus rundete sich in diesem Jahr auch etwas: Erst vor wenigen Tagen feierte er seinen 60. Geburtstag. „Wie die Zeit vergeht“, mögen sich viele Wegbegleiter in jenem Saal gedacht haben, in dem Haus schon als musikalischer Jungspund mit verschiedenen Jazzprojekten konzertiert hatte. Haus und van Endert verbindet eine Künstlerfreundschaft, was den Abend für beide so besonders machte – auch da diesmal mit den von Gordon Hamilton geleiteten und sehr gut aufgelegten Düsseldorfer Symphonikern das vertraute städtische Orchester mit von der Partie war.