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Gitarrist Pepe Romero kommt in die Düsseldorfer Tonhalle

Kultur Kompakt : Gitarrist Pepe Romero besucht zum 75. Geburtstag Düsseldorf

Der spanische Gitarrist kommt am Samstag in die Tonhalle.

In der Welt der klassischen Musik wird immer wieder gerne von „Legenden“ gesprochen. Dies mag manchmal etwas übertrieben sein, aber es soll Fälle geben, in denen dies wirklich zutrifft. Der spanische Gitarrist Pepe Romero wird in diesem Jahr 75 Jahre alt und das am 8. März, also am Freitag. Am Samstag besucht er gemeinsam mit dem königlichen Symphonieorchester Sevilla unter der Leitung von John Neal Axelrod die Tonhalle Düsseldorf auf Einladung von Heinersdorff.

Alter allein ist indes noch nicht hinreichend, um von einer „Legende“ zu sprechen, aber der in Málaga geborene Gitarrist ist wirklich ein Phänomen, wenn es um die feine, nicht selten diffizile Kunst des Gitarrenspiels geht. Er ist Spross der namhaften Gitarristen-Dynastie der Romeros, die Mitte des letzten Jahrhunderts vor der Franko-Diktatur in die USA geflohen waren. Man denke an das Gitarrenquartett „Los Romeros“.

Zahllose Ehrungen, Einspielungen, Konzerte mit speziell für Pepe Romero geschriebenen Werken in Begleitung des Who is Who der Orchesterlandschaft sprechen Bände. Romero hat es wie kaum ein anderer geschafft, die Kunst der klassischen Gitarre mit spanischem Flair in die Herzen eines breiten Publikums zu transportieren und zeitgleich sich und seiner puren Kunst treu zu bleiben.

Am Samstag spielt er Werke von Joaquín Rodrigo (Concerto d‘Aranjuez), Federico Moreno Torrobas Konzert für Gitarre und Orchester Nr. 1 „Concierto en flamenco“ umrahmt von der ersten und zweiten L‘Arlésienne-Suite von Bizet. Ein Abend ganz dem spanischen Colorit verpflichtet.

Für das Konzert am Samstag, 20 Uhr, in der Tonhalle am Ehrenhof gibt es noch wenige Restkarten. Laki