Musikvideo-Casting Casting auf Rheinschiff für Musikvideo-Dreh in Spanien

Der Düsseldorfer Sänger Björn Frahm aka Freeze4U veranstaltete den Wettbewerb. Zwei Teilnehmer gewannen.

 Zum Video-Casting lud Freeze4U (vordere Reihe rechts) die Bewerber auf ein Rheinschiff ein. Zwei Teilnehmer begleiten den Wahl-Düsseldorfer derzeit nach Spanien zum Video-Dreh.

Zum Video-Casting lud Freeze4U (vordere Reihe rechts) die Bewerber auf ein Rheinschiff ein. Zwei Teilnehmer begleiten den Wahl-Düsseldorfer derzeit nach Spanien zum Video-Dreh.

Foto: Claudia Hötzendorfer

Zum Musikvideo-Dreh nach Spanien. Davon träumen nicht nur Musiker, sondern auch Darsteller, die sich um eine Rolle darin bewerben. Im Mai hatte Björn Frahm aka Freeze4U zum Casting auf ein Rheinschiff eingeladen.

Zwei der Bewerber haben es geschafft. Sie shooten mit dem Wahl-Düsseldorfer derzeit im sonnigen Süden den Großteil der Aufnahmen für das Video der ersten Singleauskopplung „It came over me“, seines im März erschienen Albums „Too hot to freeze“.

„Wir werden einige Szenen auch noch in Düsseldorf drehen“, verrät der Sänger und Komponist. Im September soll der Clip fertig sein und mit einer Releaseparty offiziell vorgestellt werden.

Für Björn Frahm steht soziales Engagement ganz oben

Viel ist passiert in den letzten Jahren. Für den umtriebigen Sänger steht soziales Engagement ganz oben auf seiner Prioritätenliste. „Ich kann dabei das, was ich am meisten liebe, die Musik, mit anderen teilen und damit auch viel bewirken“, bringt er seine Motivation auf den Punkt. Oft stehen dabei Kinder im Mittelpunkt. Zu Beginn dieses Jahres stellte er im Rahmen der „Woche gegen Rassismus“ ein Konzert mit jungen Sängerinnen und Sängern in der Neander-Kirche auf die Beine. 2018 reiste er gemeinsam mit Schülern der Freien Christlichen Gesamtschule Düsseldorf Hassels nach Moskau, um dort ein Friedensprojekt zur Fußball-WM zu initiieren oder wirkte mit am Projekt „Scrap for Beethoven“, das Schrott zu Musik machte.

Der studierte Mediengestalter hat das kreative Gen vom Papa geerbt. „Mein Vater war Theaterdirektor und ich konnte durch ihn schon sehr früh Bühnenluft schnuppern“, erinnert sich Björn Frahm. Hätte da nicht eine Karriere als Schauspieler nahe gelegen? „Nein“, wehrt der Sänger ab. „Ich wollte immer Musiker werden“ und so durfte er ein Musik-Internat besuchen. Dort schulte die Opernsängerin Darinka Segota seine kraftvolle Stimme. Allerdings war die Klassik weniger Björns Ding. Rock mit einem Spritzer Blues und Soul sprach ihn da weit mehr an.

Auch die Wahl seines Instruments musste der junge Musiker für sich noch einmal überdenken. „Ich habe Trompete gelernt“, verrät er. „Klassik und Jazz standen dabei im Vordergrund“. Als Rockmusiker sind Gitarre und Klavier aber wohl die passenderen Instrumente, befand das Nachwuchstalent und dabei ist er bis heute geblieben: „Ich komponiere meine Songs vor allem auf der Gitarre und eher selten am Klavier“, gibt der Sänger einen Einblick in seine Arbeit. Mit der ersten Band wurde aus Björn Frahm Freeze4U. 2013 erschien dann mit „Colors“ seine erste Solo-CD.

Es folgten viele Reisen, die ihn unter anderen nach Jamaika führten und mit den Größen der dortigen Reggae-Szene zusammenbrachten. In England lernte er Zak Starr (den Sohn von Beatles-Trommler Ringo) kennen. Sie verstanden sich auf Anhieb und stand gemeinsam auf der Bühne.

Nicht nur Unicef-Song machte Freeze4U bekannt

International bekannt wurde Freeze4U nicht nur durch die offizielle Unicef-Hymne „The beauty of our world“, sondern auch durch einen Song, der einmal um die Welt ging: „United we change“.

Dafür initiierte Freeze4U gemeinsam mit dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW 2015 das gleichnamige internationale Musik- und Medienprojekt, bei dem Musiker und Chöre unterschiedlichster Nationen, diesen Song auf ihre eigene Art interpretierten.

Nach so viel Engagement steht Freeze4U mit dem neuen Album „Too hot to freeze“ für eine Weile mal selbst im Zentrum seines Schaffens. Aber das nächste soziale Projekt ist schon in Planung.

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