Düsseldorfer Kulturausschuss spricht über Golzheimer Siedlung

Kultur Kompakt : Kunstpalast, Golzheimer Siedlung, Förderpreise: Was der Düsseldorfer Kulturausschuss behandelt

Ab 15 Uhr tagt der Ausschuss. Auf der Agenda stehen auch Rettungspläne für Kunstwerke im Notfall.

Im Kulturausschuss am Donnerstag um 15 Uhr im Rathaus werden zahlreiche Themen diskutiert. Ganz oben auf der Agenda stehen neben den Entwicklungen bei der Künstlersiedlung Golzheim, den Sanierungen und Umbauten am Kunstpalast und dem Schumann-Haus auch die Verleihung der Förderpreise oder Zuschüsse für „Die Große“ Kunstausstellung.

Die SWD hat Mieten für Ateliers in der Künstlersiedlung Golzheim erhöht. Dazu gibt es gleich zwei Anfragen sowohl von der CDU als auch von den Grünen, die auch wissen möchten, welches Konzept von der Stadt verfolgt wird.

Die CDU wiederum fragt, ob es Rettungspläne für die Bergung von Kulturgütern im Not- und Katastrophenfall gibt. Weiteres Thema für die Grünen ist die Frage nach dem Schicksal des Kunstwerkes „Menschen im Straßenraum“ von Karl Bobek, das beschmiert worden ist und von dem zwei Teile fehlen.

Auch die Wasser- und Beleuchtungsthematik an der Tonhalle steht auf der Agenda. Um Sanierungen im großen Maße geht es bei dem Bedarfsbeschluss für die Umbaumaßnahmen am Kunstpalast. Hier wird die Stiftung beauftragt, Planungen durchzuführen und eine Kostenberechnung zu erstellen. Vorläufige Gesamtkosten liegen bei 29,495 Millionen Euro.

Der Tagesordnung ist auch zu entnehmen, dass es zudem auch um einen Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss für die  Umbauten am Schumann-Haus gehen wird. Neben Zuschüssen für die Komödie und das Theater an der Kö (100 000 Euro) thematisiert man auch kulturelle Bildung für Geflüchtete und Bandprofessionalisierung.

Die Förderpreise der Landeshauptstadt 2019 gehen an Alex Wissel und Hedda Schattanik (Kunst), Marlin de Haan und Aaron Samuel Davis (Darstellende Kunst), Arturo Castro Nogueras und Martin Wistinghausen (Musik), der Förderpreis für Literatur soll nicht vergeben werden. Der Förderpreis für Wissenschaften geht an den Juristen Mark Alexander Makowsky. laki

(Red.)
Mehr von Westdeutsche Zeitung