Lesungen und Kabarett in Düsseldorf Von der Spaltung Amerikas und dem Leben auf der Flucht

Düsseldorf · Abenteuerliches, Berührendes und Politisches: In den kommenden Wochen sind einige Autoren zu Gast in Düsseldorf. Ein Überblick über die bevorstehenden Lesungen.

Autor Necati Öziri.

Autor Necati Öziri.

Foto: dpa/Christian Charisius

(kalux) Abenteuerliches, Berührendes und Politisches: In den kommenden Wochen sind einige Autoren zu Gast in Düsseldorf. Ein Überblick über die bevorstehenden Lesungen in der Stadt.

Museum Kunstpalast

Kabarettist Mathias Richling tritt am 28. Februar ab 20 Uhr mit seinem Gastspiel „Mathias Richling: #2024“ im Robert-Schumann-Saal des Museums Kunstpalast, Ehrenhof 4-5, auf. Er blickt alles andere als zimperlich auf die nationale und internationale Politik und verbindet Menschenkenntnis mit scharfer Beobachtungsgabe. Tickets: www.kommoedchen.de oder unter 0211 329443.

Heine-Haus

Autor Arthur Landwehr liest am 29. Februar im Heine-Haus, Bolkerstraße 53, aus seinem Buch „Die zerrissenen Staaten von Amerika: Alte Mythen und neue Werte – ein Land kämpft um seine Identität“. Die kostenlose Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Vivien Leue leitet durch den Abend. In seinem Buch geht Landwehr den Ursachen für die Spaltung Amerikas im Alltag der dortigen Gesellschaft auf den Grund.

Zentralbibliothek

Am 11. März lädt die Zentralbibliothek ab 19 Uhr in ihr Reallabor, Konrad-Adenauer-Platz 1, zu einer Lesung von Necati Öziri ein. Der im Ruhrgebiet geborene Autor, der Philosophie, Germanistik und Literatur im In- und Ausland studiert hat, erzählt in seinem Buch „Vatermal“ die Geschichte des im Sterben liegenden Arda. Außerdem geht es um die sozialen und politischen Umstände, die sein Leben und das seiner Familie geprägt haben. „Vatermal“ schaffte es auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2023. Moderiert wird die Veranstaltung von Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW.

Heinrich-Heine-Institut

Die beiden Theaterschauspielerinnen Christiane Lemm und Petra Kuhles lesen am 12. März im Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, ab 19 Uhr aus dem von Irmgard Keun 1938 im Exil geschriebenen Roman „Kind aller Länder“. Hauptfigur ihres Romans ist die zehnjährige Kully, die von ihrer abenteuerlichen Flucht nach Amerika erzählt. Der Eintritt kostet zehn Euro, ermäßigt fünf Euro. Anmeldung: [email protected] oder unter 0211 8995571.

(kalux)
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