Singen: Die Freuden des gemeinsamen Singens

Singen : Die Freuden des gemeinsamen Singens

Am Sonntag gibt es in der Tonhalle erstmalig das Mitsingkonzert „Düsseldorf singt“. Bei dem Konzert für Jung und Alt werden unter anderem Dieter Falk, Josef Hinkel und die Kinder der Singpause dabei sein. Wir stellen die Idee und das Programm vor.

Ob nun im trauten Kreis der Familie, in der Schule oder Kita, im Verein, beim Sommer- oder Winterbrauchtum oder auch ganz klassisch in einer der vielen Chöre der Stadt, gemeinsam singen macht nicht nur sehr viel Spass, sondern stiftet auch ein inniges Gemeinschaftgefühl. Nicht umsonst gibt es immer wieder auch verschiedene Formate, die das Publikum einladen, gemeinsam Lieder anzustimmen, gerne zu Weihnachten, gerne auch als Event. Gemeinsames Singen überwindet Grenzen, beispielsweise Altersunterschiede und Nationalitäten.

Projekt möchte alle Generationen durch Gesang zusammenbringen

„Düsseldorf singt“ am Sonntag ab 11 Uhr – initiiert von Ratsherr Andreas-Paul Stieber, Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit und Soziales – möchte ganau dieses große, herzliche Gefühl in die Tonhalle bringen. Einen Tag gestalten also, an dem sich alle fühlen sollen wie eine große Düsseldorfer Familie; dies sei besonders wichtig, da sich heute mehr denn je Menschen einsam und isoliert fühlten, erklärt Stieber. Inspiriert wurde er von dem Liederbuch „Düsseldorf singt“, das Josef Hinkel für den Förderverein Düsseldorfer Karneval herausgegeben hatte.

Gemeinsam mit der Singpause vom Städtischen Musikverein, die gemeinsames Singen in die Schulen bringt, dem Chorverband Düsseldorf, Pänz in de Bütt, Dieter Falk und natürlich der Tonhalle, vertreten durch Intendant Michael Becker, hat man ein typisch Düsseldorfer, zeitgleich sehr breit gefächertes Singprogramm zusammengestellt, bei dem jeder – ob Jung oder Alt – eingeladen ist mitzusingen.

Den Auftakt macht die Singpause unter der Moderation von Manfred Hill. Mit dabei sind Kinder von der Henri-Dunant- und Carl-Sonnenscheinschule sowie der KGS Florensstraße. Da heißt es dann mal „Wir sind die Musikanten“, „Der Gorilla mit der Sonnenbrille“, aber es erklingt auch unter anderem das Düsseldorfer-Radschläger-Lied.

Drei Chöre aus dem Düsseldorfer Chorverband (Gesangsverein der Bäcker- und Fleischerinnung, „Die Spätzünder“ und Soulville Jazz Singers) widmen sich unter anderem der „Altstadtlaterne“, „Vater Rhein wird Opa“, „Die Sterne funkele“ oder auch dem Hit „An Tagen wie diesen“.

Pänz in de Bütt – moderiert von Josef Hinkel – hat Lieder wie „Mer hant en Katz“, „Dat Leed von de Dicke Zing“ oder auch „Düsseldorfer Pänz“ im Gepäck. Natürlich darf auch hier, wie bei allen Liedern, frei nach Lust und Laune mitgesungen werden.

Das Finale des Tages gestaltet Dieter Falk

Dazu gibt es übrigens ein liebevoll gestaltetes großformatiges Programmheft, in dem alle Lieder gut lesbar abgedruckt sind. Das bei Droste erschienene Liederbuch „Düsseldorf singt“ vom Förderverein Düsseldorfer Karneval kann übrigens zudem vor Ort zu vergünstigten Preisen erworben werden, wie Josef Hinkel versprach.

Das Finale des Tages gestaltet Dieter Falk, der „Let the sunshine in“ aus Hair und sein eigenes Lied „Wherever you go“ mitbringen wird. Am Klavier begleitet er alle Mitsinger und den Rockchor 60+, dessen Schirmherr Falk ist.

Karten für das Mitsingkonzert in der Tonhalle (Ehrenhof 1) am Sonntag, 16. Juni, um 11 Uhr gibt es für 5 Euro. Diese können an der Konzertkasse vor Ort (Montag bis Freitag 10 bis 19 Uhr, samstags von 10 bis 14 Uhr), an der „Abendkasse“, eine Stunde vor dem Konzert, telefonisch unter 0211 91387 538 oder online erworben werden.

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